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Holetschek: Testen bedeutet Solidarität mit den Mitmenschen

Bildbeschreibung: Jemand der  blaue Latexhandschuhe trägt ein Stäbchen in ein Coronatest hält.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht in den Corona-Schnelltests in Apotheken ein Erfolgsmodell. Holetschek betonte am Donnerstag bei dem Besuch einer Apotheke in Memmingen: „Schon in rund 900 Apotheken in Bayern können sich die Bürgerinnen und Bürger mit einem Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche kostenlos testen lassen. Damit wächst unser Gratis-Testangebot noch weiter.“

Die sogenannten PoC-Antigen-Schnelltests sind Tests, die von professionellen Anwendern in Testzentren, Apotheken oder Arztpraxen vorgenommen werden. Ein Testergebnis liegt meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten vor.

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Der Minister unterstrich: „Die Apotheke versorgt die Menschen nah am Wohnort und ist für viele schnell zu erreichen. Außerdem sind die Apotheker wichtige und vertrauensvolle Ansprechpartner. Angesichts stark steigender Inzidenzen und sich ausbreitender Virus-Mutationen appelliere ich an die Menschen in Bayern: Lassen Sie sich testen! Gerade wenn man keine Symptome hat, ist ein Test ein Ausdruck der Solidarität mit den Mitmenschen. So schützt man die Menschen um sich herum und die Gemeinschaft insgesamt. Damit kann jeder einzelne etwas dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen.“ Eine Liste der teilnehmenden Apotheken ist auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums abrufbar und wird laufend aktualisiert.

Holetschek erläuterte: „Wir unterstützen die Apotheken in Bayern dabei, Schnelltests anzubieten. Der Freistaat legt auf die Kostenpauschale des Bundes noch drei Euro drauf – damit erhalten Apothekerinnen und Apotheker für die Tests bei uns genauso viel wie Ärztinnen und Ärzte. Ich appelliere daher an alle Apotheken, die noch nicht teilnehmen, ebenfalls Schnelltests anzubieten: Gemeinsam können wir Infektionsketten unterbrechen.“ Neben den Apotheken stehen auch lokale Testzentren in allen Landkreisen und kreisfreien Städten und Ärzte als Teil der Bayerischen Teststrategie für Tests zur Verfügung.

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„Die bayerischen Apothekerinnen und Apotheker helfen bei der Pandemie-Bekämpfung mit vollem Einsatz mit, wo immer es nötig und möglich ist“, sagte Thomas Benkert, Präsident der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK). „Das gilt auch für die Durchführung von Corona-Schnelltests, sofern es die räumliche und personelle Situation zulässt.“ Und Dr. Hans-Peter Hubmann, 1. Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes e.V. fügte hinzu: „In Apotheken führen ausschließlich geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tests unter hohen Hygienestandards durch. Testpersonen werden anschließend beraten, wie es weitergeht. Das ist gerade bei einem positiven Ergebnis wichtig.“

Gesundheitsminister Holetschek ergänzte: „Ein negativer Test ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Auch mit negativem Testergebnis gelten nach wie vor die Abstands-und Hygieneregeln – das ist gerade vor den Osterfeiertagen besonders wichtig. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, die Kontakte möglichst einzuschränken. Dennoch wird sich der ein oder andere überlegen, die Familie zu besuchen. Umso wichtiger ist es, durch umfassendes Testen auch asymptomatische Erkrankte zu erkennen und so die weitere Ausbreitung zu verhindern.“

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Der Minister ergänzte: „Corona-Tests sind für die Menschen in Bayern schnell, unkompliziert und kostenlos. Heute in Memmingen habe ich mich vor Ort überzeugen können, wie rasch ein Antigen-Schnelltest vonstattengeht und welch gute Arbeit die Apotheken hier leisten. Es gibt keine Ausreden, sich nicht testen zu lassen! Ich bitte alle Menschen in Bayern: Machen Sie mit – wir habe es alle gemeinsam in der Hand.“

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung




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