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Spahn: „Impfen verhindert nicht die Dritte Welle“

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) im Impfzentrum in der Berliner Messe
Foto: © Michael Kappeler / dpa

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Ostermontag gemeinsam mit der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) das Impfzentrum in der Berliner Messe besucht. Spahn bedankte sich mit Kalayci bei den Ehrenamtlichen, Hilfsorganisationen, Soldaten und den vielen weiteren Helfern, die in allen Impfzentren in Deutschland über die Osterfeiertage im Einsatz waren.

Spahn machte dabei aufmerksam auf die Ärzte und alle „die mitgeholfen haben“ wie etwa auch die Taxifahre, das alles funktioniere und auch über Ostern funktioniert habe.

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Spahn machte Zuversicht und verkündete „wir haben jetzt ein Quartal (3 Monate) gebraucht, um etwa 10 Prozent der Bevölkerung zu impfen, aufgrund der knappen Impfstoffe am Anfang.“ Es wurden erst die über 80-Jährigen und die Pflegeheimbewohner geimpft, „also drei Monate für zehn Prozent“, so Spahn.

„Wir werden die nächsten 10 Prozent, jetzt in einem Monat schaffen,“ verkündete Spahn angesichts der zu erwartenden Impfstofflieferungen. Bis Anfang Mai würden 20 Prozent der Deutschen geimpft sein können, sagte Spahn. Bisher liegt die Impfquote bei etwas mehr als zwölf Prozent. Um dieses zu erreichen, brauchen wir die Impfzentren, sowie die Arztpraxen, die ab dieser Woche mit den impfen beginnen, so der Minister.

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„Impfen allerdings verhindert nicht die dritte Welle“ betonte Spahn. „Die dritte Welle wächst und Länder wie Chile, wie das vereinigte Königreich, wie auch die USA zeigen uns selbst dann, wenn es eine höhere Impfquote schon gibt, als die die wir haben, trotzdem sind Beschränkungs- und Kontaktbeschränkungsmaßnahmen notwendig,“ so Spahn. "Insbesondere weil sich die Corona-Mutation B.1.1.7 schnell verbreitet."

Auch würde man dieses auf den Intensivstationen in Berlin sehen „die Zahlen steigen“ und sind in den letzten vier Wochen wieder stark angestiegen, so der Minister. Dabei bedankte sich Spahn für die letzten dreizehn Monate bei den Pflegekräften, den Ärztinnen und Ärzten, „auch das wahrzunehmen unter welcher besonderen Belastung seit Monaten auf der Intensivstation in den Kliniken gearbeitet wird, um Covid-19 Patienten Bestmöglich zu behandeln.“ Dieses mache deutlich wir müssen diese dritte Welle brechen, betonte Spahn.

„Das heißt Kontakte reduzieren, um es den Virus möglichst schwer zu machen sich zu übertragen,“ so Spahn. Dabei vor allem im privaten Bereich, in den Schulen, auf Arbeit „wo es eben geht,“ betonte Spahn. Zudem müsse auch die vereinbarte Notbremse bei 100, konsequent umgesetzt werden, so der Minister. Damit die Zahlen gesenkt werden und dann könne mit dem Testen eine Brücke gebaut werden „bis das Impfen den entscheidenden Unterschied macht“, so Spahn.

Impfen sei der Weg raus, jedoch sei dieser noch beschwerlich, sagte der Bundesgesundheitsminister. „Jetzt geht es darum die Welle zu brechen“, so Spahn.

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Die Senatorin Kalayci verkündete das sich die Impfzentren in Deutschland bewährt haben, „wir haben bisher 700.000 Impfungen durchgeführt“, so Kalayci. In Berlin gebe es „noch frei verfügbare Termine“, so Kalayci. Dabei hatte sie dafür geworben, dass sich die über 60-Jährigen mit AstraZeneca impfen lassen. Berlin habe auch ohne Einladung über Ostern, das Impfen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ermöglicht, dieses Angebot wurde sehr gut angenommen, so die Gesundheitssenatorin. „Wir haben über 18.000 Impfungen gehabt und über 55.000 Buchungen,“ so Kalayci. Das sei eine gute Nachricht das „dieser gute Impfstoff auch gezielt angenommen wird.“

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung




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