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SoVD: Deutschland verfehlt EU-Impfziel

Bildbeschreibung: Ein Frau mit einem Blindenhund vor einem Plakat auf dem steht "Impfzentrum Kreis Düren" Einfahrt mit einem schwarzen Pfeil nach Links.
Foto: © Christian Draheim

Ziel der EU-Kommission war es, dass mindestens 80 Prozent der Überachtzigjährigen bis Ende März gegen das Coronavirus geimpft sind - Deutschland verfehlt dieses Ziel. Dabei bestehen zusätzlich auch noch erhebliche Unterschiede nach Bundesländern.

„Als SoVD fordern wir die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, ihre Impfstrategien erheblich zu beschleunigen“, so die Vizepräsidentin. Und sie ergänzt: „Entscheidend sind eine klar verständliche Einladung der Betroffenen, Hilfe bei der Beschaffung der geforderten medizinischen Daten, leichter Zugang für die Reservierung und Buchung der Impftermine, kostenlose Taxidienste einschließlich Inklusionstaxen mit rollstuhlgerechter Beförderung sowie Barrierefreiheit vor Ort.“

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Der SoVD befürwortet das Impfen in Arztpraxen - so lange aber die Impfstoffe gegen Corona nach wie vor knapp bleiben, muss auch hier für die Auswahl der zu Impfenden das gesundheitliche Risiko ausschlaggebend bleiben. „Wir wenden uns strikt gegen Impfungen nach Kassenlage der Patient*innen. Ebenso wenig hat der SoVD Verständnis dafür, dass knappe Impfstoffe vernichtet werden. Es gibt genügend Personengruppen, die sie dringend brauchen, um insgesamt das Infektions- und Todesrisiko zu senken“, so Engelen-Kefer.

Die Überwindung der Corona-Krise hängt davon ab, ob es gelingt, in Deutschland bis zum Ende des Sommers allen tatsächlich ein Impfangebot zu machen. „Als SoVD nehmen wir die Bundeskanzlerin hierzu beim Wort“, so Engelen-Kefer.

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Von der EU-Kommission fordern wir, dass sowohl ausreichend viele Impfdosen, als auch sichere Vakzine allen Mitgliedsländern zur Verfügung gestellt werden. „Wir brauchen klare Informationen und Verantwortlichkeiten auf Ebene der EU sowie in Deutschland über Sicherheit, Verfügbarkeit und Verteilung von Impfstoffen. Darauf haben die besonders belasteten und verunsicherten Menschen ein Anrecht“, so Engelen-Kefer.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung




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