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Impfzentren können Betriebsärzte bei Corona-Impfung in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen

Bildbeschreibung: Ein Arzt der eine Spritze in der Hand hält.
Foto: © JUAN FIGUEROA

Die bayerischen Impfzentren unterstützen die Betriebsärzte bei Bedarf ab sofort logistisch bei den Corona-Impfungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte in München: „Wir wollen vor allem die Impfungen in kleinen und mittleren Unternehmen aktiv fördern. Dazu bieten die Impfzentren in ganz Bayern den Betriebsärztinnen und –ärzten mit ihren Kapazitäten, erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer eingespielten Logistik hervorragende Unterstützungsmöglichkeiten. Wir bauen hier auf die Erfahrungen auf, die wir in unseren erfolgreichen Modellprojekten für Betriebsimpfungen gewonnen haben.“

Der Minister erläuterte: „Die Betriebsärzte sind nach unserem Konzept für die Bestellung von Impfstoff beim Bund und von Impfzubehör verantwortlich. Der Betriebsarzt muss zudem selbst bei der Impfung dabei sein. Die Impfzentren können die Betriebsärzte aber auf Wunsch mit mobilen Teams und Verwaltungs- und Assistenzpersonal unterstützen oder ihnen Räume zur Verfügung stellen. Außerdem kann die wichtige Dokumentation der Impfungen über das Online-Portal BayIMCO abgewickelt werden.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., sagte: „Das Impfen in den Betrieben ist administrativ und logistisch anspruchsvoll. Wenn die Impfzentren im Freistaat jetzt kleinere und mittlere Betriebe aktiv beim Impfen unterstützen, kann das für viele Unternehmen eine große Hilfestellung bedeuten. Indem wir die Impfkampagne für alle Unternehmen gleichermaßen vorantreiben, beschleunigen wir die Rückkehr der gesamten bayerischen Wirtschaft zur Normalität. Deshalb begrüßen wir diese Initiative und bedanken uns ausdrücklich beim Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek dafür, dass sein Haus den kleinen und mittleren Betrieben diese zusätzliche Möglichkeit bietet.“

Die Betriebsärzte sind seit 7. Juni bundesweit in die Regelversorgung mit Corona-Impfstoff eingebunden. Angestellte Betriebsärzte, etwa in Großunternehmen, sind von der nun angestoßenen Kooperation mit den Impfzentren ausgenommen.

In 29 Modellprojekten hatte Bayern bereits seit Ende April mit Corona-Impfungen in Betrieben begonnen. Holetschek bekräftigte: „Das waren wertvolle Erfahrungen, um den Impfprozess in den Unternehmen zu erproben. So konnten wir die nun eingetretene Regelversorgung optimal vorbereiten. Hilfreich waren insbesondere die Erfahrungen zur Zusammenarbeit zwischen Impfzentren und Betrieben bei der Vorbereitung und dem Ablauf von Impfungen.“

Die Betriebsärzte werden einmal pro Woche durch die Apotheken beliefert. Holetschek sagte: „Dafür hat der Bund rund 700.000 Impfdosen bundesweit zugesagt. Das ist ein guter Anfang, aber ich hoffe, dass bald auch für die Betriebsärzte noch mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird.“

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung

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