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Merkel müssen mit Nachimpfungen im Herbst beginnen

Bildbeschreibung: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Foto: BKA | © 2021 EU-Schwerbehinderung

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich optimistisch mit Blick auf die sinkenden Corona-Zahlen in Deutschland. „Die Entwicklung ist extrem erfreulich“, sagte Merkel Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Berlin. „Wir können sagen, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Monate gelohnt haben, dass sich Impferfolge einstellen, dass das Wetter seinen Beitrag leistet.“ Dabei sagte sie mit Hinblick auf den anstehenden Sommer: „Er gibt uns viele Möglichkeiten, die wir lange nicht hatten.“

Jedoch warnte Merkel auch vor der indischen Mutation, der Delta-Variante. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Corona damit nicht verschwunden ist“, so die Kanzlerin. „Was uns Sorge macht, ist die sogenannte Delta-Variante, die sich in Großbritannien stark ausbreitet und dort zu exponentiellem Wachstum führt.“ Wir nehmen diese Delta-Variante sehr ernst", sagte der Bayerische Ministerpräsident, Markus Söder (CSU). „Jeder Tag, an dem wir eine geringe Nachweisbarkeit dieser Variante haben, ist ein guter Tag“, so Merkel.

Es seien weitere Fortschritte beim Impfen wichtig. So werde sich die Ausbreitung der zuerst in Indien nachgewiesenen Delta-Variante in Deutschland wohl nicht verhindern lassen, aber "entscheidend ist wann und unter welchen Bedingungen". "Wir sind im Grund in einem Wettlauf mit dem Impfen", sagte Merkel. Dabei stelle Merkel klar das Impfen uns noch lange begleiten werde. "Wir werden im Herbst mit den Nachimpfungen beginnen müssen für die ältere Generation", so Merkel. "Impfen ist eine Daueraufgabe" betonte Söder.

Auch rechnen die Länder weiter mit der Arbeit der Impfzentren über den 30. September hinaus, sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller von der SPD. "Wir brauchen sie möglicherweise, um nochmal einen letzten Schub in diese erste Impfkampagne zu bekommen", so Müller. "Und wir müssen immer noch mitbedenken, dass dann im Herbst auch möglicherweise das Nachimpfen beginnt."

„Diese Ministerpräsidentenkonferenzen waren sicherlich nie einfach. Aber sie waren extrem wichtig für Erfolge, die wir gemeinsam erreicht haben. Das war heute sehr gut. Es gab keine parteipolitische Debatte, sondern es war wie immer ein gemeinsames Ringen um die beste Lösung,“ sagte Merkel.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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