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Holetschek wirbt nachdrücklich für Corona-Schutzimpfung "Impfen to go"

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © Mufid Majnun

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek wirbt bei den Bürgerinnen und Bürgern nachdrücklich dafür, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Holetschek betonte am Samstag anlässlich eines Besuchs des Impfzentrums in Weiden in der Oberpfalz: "Unser Ziel ist es, bis zum Herbst möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Bayern vollständig gegen Corona zu impfen. Um die Impfbereitschaft zu steigern, weiten wir unsere Impfangebote massiv aus und machen sie flexibler."

Der Minister ergänzte: "Erstimpfungen in den Impfzentren sind jetzt auch ohne vorherige Registrierung und Termin möglich. Zudem wurde die Wohnortbindung aufgehoben. Man kann sich also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend impfen lassen. Darüber hinaus ist es möglich, dass Erst- und Zweitimpfungen von niedergelassenen Ärzten und Impfzentren in Kombination vorgenommen werden."

Holetschek unterstrich: "Um die Impfquoten zu erhöhen, weiten wir auch die Impfangebote vor Ort deutlich aus - gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern aus den verschiedensten Bereichen wie Sport, Kultur, Jugend, Wirtschaft und Gastronomie. Wir bringen den Impfstoff vor allem mit Hilfe mobiler Teams zu den Menschen, um die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit unseren Partnern weiterhin kostenlos und unkompliziert im Alltag zu erreichen."

Zu den Partnern des bayerischen Gesundheitsministeriums bei der Impfkampagne gehören etwa der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Bayerische Jugendring, der Bayerische Landessportverband, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkstag, der Bundesverband der Systemgastronomie und die Betreiber großer Einkaufszentren, die bei der Umsetzung neuer und unbürokratischer Impfangebote helfen werden.

In ganz Bayern sollen Sonderimpfaktionen ausgeweitet werden. So sind Impfungen mit mobilen Teams zum Beispiel vor Geschäften, auf Märkten oder bei Sportveranstaltungen möglich. Die Impfzentren können auch "Familiensonntage" für Eltern und Kinder ab zwölf Jahren anbieten. Darüber hinaus können die Impfzentren Drive-in-Angebote einrichten.

Angetan zeigte sich der Minister in diesem Zusammenhang von bereits laufenden regionalen Aktionen wie dem Aufbau eines Impfzelts zum "Impfen to go" in der Fußgängerzone von Weiden oder der Fortsetzung gezielter Impfangebote wie bei den geplanten Impfaktionen in Nürnberg im Nachbarschaftshaus Gostenhof und in der Islamischen Gemeinde der Bosniaken Deutschlands – Gemeinde Nürnberg e.V. Džemat Nürnberg.

Ergänzend bietet die Staatsregierung Impfaktionen für bestimmte Zielgruppen an: Die Reihenimpfungen für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sind schon angelaufen, in Kürze werden Reihenimpfungen für Studierende folgen.

Holetschek unterstrich: "Mit unserer breit angelegten Impf-Kampagne "Ich tu's für.." wollen wir auch die Impfbereitschaft der Unentschlossenen steigern: Auch mehrere Prominente werben gezielt dafür, sich gegen Corona impfen zu lassen. Klar ist: Das Impfen ist der einzige wirksame Weg aus der Corona-Pandemie und zurück zu einem Leben in Normalität. Klar ist auch: Wer sich gegen das Coronavirus impfen lässt, schützt damit auch seine Mitmenschen."

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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