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Post-COVID-Syndrom: Passgenaue Reha der Deutschen Rentenversicherung unterstützt die Genesung

Bildbeschreibung: Das Rehazentrum Sendenhorst
Foto: © Anastasios Kiotsekoglou

Knapp vier Millionen Menschen haben sich hierzulande bislang mit SARS-CoV-2 infiziert. Dabei zeigt sich, dass Betroffene auch bei leichten oder mittelschweren 583 noch lange unter gesundheitlichen Folgen leiden können, bekannt als "Post-COVID-Syndrom". Sie brauchen dann Hilfe für eine vollständige Regeneration. "Nach einer COVID-19-Erkrankung können Spätfolgen zu Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit führen. Eine Reha der Deutschen Rentenversicherung kann helfen, die Situation im Berufs- und Alltagsleben zu verbessern", sagt Klaus Overdiek, Vorsitzender des Ausschusses für Rehabilitations-, Renten- und Versicherungsangelegenheiten der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des morgen stattfindenden 18. Deutschen Reha-Tag hin, der das Motto "Reha in Zeiten der Pandemie" hat.

Interdisziplinäre Therapieangebote für ein vielschichtiges Krankheitsbild

Da das Post-COVID-Syndrom verschiedene Krankheitsbilder vereint, hat die Rentenversicherung interdisziplinäre Therapieangebote entwickelt. Im Zentrum stehen dabei bei Erkrankungen der Lunge oder des Herzens sowie bei psychischen Störungen beispielsweise Atemtherapien in Kombination mit Ausdauer-, Bewegungs- und Krafttraining, Kreativ- und Ergotherapie, Psychotherapie sowie Gedächtnistraining. Die Therapie wird hierbei stets dem individuellen Krankheitsbild angepasst.

Evaluation zeigt: Beschwerden werden deutlich besser

Über begleitende Forschungsprojekte möchte die Rentenversicherung langfristig neue Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Behandlung gewinnen. Bisherige Ergebnisse zeichnen ein positives Bild: Ob das Leitsymptom der Atemnot, die körperliche Leistungsfähigkeit, psychische Störungen oder Erschöpfung - alle Beschwerden bessern sich während der Reha deutlich.

Eine Post-COVID-Reha beantragen

Die Behandlungsangebote der Deutschen Rentenversicherung umfassen Anschlussrehabilitationen nach einer akuten Krankenhausbehandlung und Rehabilitationen im normalen Antragsverfahren. Individuelle Hygienekonzepte in den 27 Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund ermöglichen eine sichere Rehabilitation. Alle Informationen und Antragsformulare für eine medizinische Rehabilitation oder eine Anschlussrehabilitation wegen eines Post-COVID-Syndroms gibt es auf www.deutsche-rentenversicherung.de/post-covid. Gerne hilft auch das Team des Service-Telefons unter der kostenlosen Nummer 0800 1000 4800 weiter. Die Sozialdienste der Akutkrankenhäuser helfen bei der Antragstellung einer Anschlussrehabilitation.

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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