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Grippeimpfschutz – Spahn macht Werbung, erntet Kritik denn die Realität sieht anders aus

Bildbeschreibung: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhält eine Grippeschutzimpfung
Foto: © Hannibal Hanschke

Grippe oder Coronavirus, genau diese Thematik könnte zu Problemen führen, wenn es um die Diagnostik und Behandlung geht. So kommt es derzeitig immer häufiger vor, dass der Arzt einen Corona-Test durchführen muss, weil die Symptome eines Patienten nicht klar genug sind, um zwischen einer Corona-Infektion oder einer Grippe-Infektion zu unterscheiden.

Der Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) macht es vor und ließ sich in der Charité eine Grippeschutzimpfung geben. Doch wo ein Wille ist, kann es schnell zur Herausforderung werden, selbst wenn man in die Gruppe der Risikopatienten fällt.

Der Wunsch sich dem Risiko einer Grippe zu entziehen, scheitert häufig an der Verfügbarkeit des Impfstoff. Der Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn (CDU), redet zwar von temporären Engpässen die regional auftreten können, aber die Meldungen von „Engpässen“ häufen sich. Somit werden gerade niedergelassene Ärzte vor der Herausforderung stehen zwischen einer Corona-Infektion und einer Influenza unterscheiden zu müssen.

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Es scheint, dass das Ziel der Bundesregierung zwar nett gemeint ist, aber die eigentlichen Maßnahmen, die Sicherstellung der Verfügbarkeit, erst dann thematisiert wird, wenn es zu spät ist.

In den sozialen Netzen muss Spahn massive Kritik einstecken, denn die Knappheit des Impfstoffes sorgt dafür, dass eben nicht jeder eine Impfung erhält. Eigentlich sollen die Risikogruppen bevorzugt werden. Dazu schreibt das Bundesministerium für Gesundheit auf seiner Internetseite: „Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippeschutzimpfung besonders für Personen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben. Dazu zählen: ältere Menschen ab 60 Jahre, Personen mit Grundkrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Krankheiten der Atmungsorgane oder Diabetes, aber auch medizinisches Personal und Menschen, die in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr arbeiten.“

Zählt Jens Spahn selber zu den Risikogruppen? „Um sich und andere zu schützen, hat sich Jens Spahn heute gegen die Grippe impfen lassen“, so steht es auf der Internetseite des BMG und dafür erntet der Bundesgesundheitsminister in den sozialen Medien viel Kritik, denn gerade bei der Knappheit des Impfstoffes, hätten betroffene Menschen erwartet, dass ein Bundesgesundheitsminister mit gutem Beispiel vorangeht und jenen Menschen vorrangig den Impfstoff zukommen lässt, die zur Risikogruppe gehören.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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