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Russische Tests mit atomwaffenfähigen Raketen: Verteidigungspolitiker wollen „Ruhe bewahren“

Bildbeschreibung: Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Plenum des Bundestags
Foto: kk | © 2022 EU-Schwerbehinderung

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat geraten, die jüngsten Versuche Russlands mit atomwaffenfähigen Raketen in der Exklave Kaliningrad nicht überzubewerten. „Es gehört zur Kriegsführung des Wladimir Putin, uns solche Szenarien vor Augen zu führen, um uns psychologisch unter Druck zu setzen - und das historisch eingebettet in den Jahrestag des Kriegsendes des Zweiten Weltkrieges“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag).

„Wir sollten uns sein Narrativ nicht zu eigen machen und schon gar nicht geradezu paralysiert auf den 9. Mai schauen.“ Es gelte vielmehr, „Ruhe zu bewahren“.

In der Exklave Kaliningrad an der Ostsee übte die russische Armee zuletzt Angriffe mit dem atomwaffenfähigen Raketensystem Iskander-M. Etwa 100 Soldaten rückten mit 20 Fahrzeugen aus, wie das Militär mitteilte. Dann seien einzelne oder massenhafte Starts simuliert worden, um gegnerische Raketensysteme, Flugplätze, Bunker oder Truppen zu treffen. Iskander-M kann mit Marschflugkörpern oder Raketen bis zu 500 Kilometer weit schießen. Von Kaliningrad aus liegen damit Warschau, Berlin und andere Hauptstädte in Reichweite.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johann Wadephul, bewertet die Übung ähnlich wie Strack-Zimmermann. „Das ist Teil der russischen Drohkulisse“, sagte er dem RND. „Man muss da nüchtern bleiben und Kurs halten. Das ist das Wichtigste. Alles andere wird nur als Ermutigung missverstanden.“

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn, sagte dem RND, die Übung in Kaliningrad stelle „keine Niveauveränderung“ in der Bedrohung dar. Diese sei ohnehin hoch. Im Baltikum habe die Übung nach seiner Wahrnehmung auch nicht zu einer noch größeren Beunruhigung geführt. Der Sicherheitsexperte Liviu Horovitz von der Stiftung Wissenschaft und Politik wies im Übrigen daraufhin, dass Sprengköpfe und die Trägersysteme, zum Beispiel Raketen und Bomben, getrennt gelagert würden und vor dem Einsatz zusammengefügt werden müssten. „Bisher gibt es aber überhaupt keine Anzeichen, dass Russland Sprengköpfe und Trägersystem zusammenbringt“, sagte er.

Autor: © RND / Redaktion


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