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Techniker Krankenkasse (TK) - Zusatzbeitragssatz wird voraussichtlich 2021 angehoben

Bildbeschreibung: Portmonai mit Krankenversicherungskarte und Schwerbehindertenausweis
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Für 2021 ist mit einem Anstieg des Zusatzbeitrages zu rechnen. Laut Techniker Krankenkasse (TK) soll dieser für 2021 voraussichtlich auf 1,3 Prozent festgesetzt werden. Das dieser gerade Menschen mit geringem Einkommen trifft, also auch Menschen die in Werkstätten arbeiten, ist aus der Übersicht der Techniker Krankenkasse zu erkennen.

Offensichtlich werden mit dem Zusatzbeitrag jene "geringen Beitragsätze" kompenisert, die sich bei den Beitragssätzen von Menschen mit geringem Einkommen ergeben. Für 2022 drohen, laut Techniker Krankenkasse, weitere Erhöhungen des Zusatzbeitrages.

"2022 wird ein hartes Jahr für Kassen und Mitglieder. Ohne Gegensteuern durch den Staat droht eine Verdoppelung des Zusatzbeitrags", sagte Jens Baas, der Chef der Techniker Krankenkasse der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Dann werde das Loch im Gesundheitsfonds "weit größer sein als 16 Milliarden Euro, und alle Reserven sind verbraucht".

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz gilt für (Quelle: TK):

  • versicherungspflichtige Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV).
  • Jugendliche in einer sogenannten Einstiegsqualifizierung und Auszubildende, die monatlich nicht mehr als 325 Euro Arbeitsentgelt erhalten.
  • Auszubildende, die ihre Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung absolvieren, etwa in Jugend- und Bildungswerken der Arbeiterwohlfahrt.
  • Teilnehmer an einem gesetzlich geregelten freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr oder am Bundesfreiwilligendienst.
  • Versicherte, deren Mitgliedschaft während des Wehrdienstes oder während einer Eignungsübung für angehende Zeitsoldaten erhalten bleibt.
  • Jugendliche, die sich in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen in einer Einrichtung der Jugendhilfe auf einen besseren Einstieg in das Berufsleben vorbereiten.
  • Versicherte, die wegen eines Unfalls oder einer Erkrankung Verletztengeld, Versorgungskrankengeld, Übergangsgeld oder ähnliche Entgeltersatzleistungen von der Unfallversicherung, einem Rehabilitationsträger oder aus der Kriegsopferversorgung erhalten.
  • Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Darunter versteht man Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation für Menschen, die nach Krankheit oder Unfall wieder ins Berufsleben zurückkehren oder Arbeitslosigkeit vermeiden wollen.
  • Behinderte Menschen in anerkannten Werkstätten, Anstalten und Einrichtungen, die für ihre Arbeit monatlich nicht mehr als 637 Euro (2020) Entgelt erhalten.

Jede Kasse kann einen kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz festlegen, der den allgemeinen und den ermäßigten Beitragssatz ergänzt. Der allgemeine bzw. ermäßigte Beitragssatz beträgt 14,6 beziehungsweise 14,0 Prozent, teilt die Techniker Krankenkasse auf ihrer Webseite mit.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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