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Apps nicht für jeden, was besonders Geringverdiener trifft und den Datenschutz leiden lässt

Boldbeschreibung: Symbolisches Bild für Google

Nicht jeder ist aufgrund seines Einkommens in der Lage, immer mit der aktuellen Smartphone Technologie herum zu laufen. Gerade wer mit Grundsicherung, egal ob Harz IV oder Leistungen nach dem SGB XII auskommen muss, kennt das Problem. Kritiker werden hier gerne behaupten, dass es ein älteres Smartphone doch auch tut. Leider ist das aber nicht ganz so einfach, denn bei einem älteren Smartphone treten oft Probleme auf, die vielen gar nicht bekannt sind oder bekannt sein wollen. 

1. Das App Angebot:

Google hat am 1. Oktober 2018 eine neue Richtlinie aktiviert, die es Entwicklern verbietet, Apps bereit zu stellen, die noch auf Geräten älter Android 8 laufen. Gleiches gilt für Updates. Begründet wird das immer wieder mit dem Thema Sicherheit. In der Tat ist das Thema Sicherheit eines der Hauptkriterien. Die Folge ist für viele, dass Anwender/In mit alten Geräten nicht mehr in den Genuss neuer App- Versionen kommen, oder gar App- Aktualisierungen erhalten. Wer dann noch auf seinem Smartphone Apps nutzt, die speziell für Menschen mit Behinderung sind, wird schnell feststellen, dass diese plötzlich nicht mehr funktionieren oder funktional eingeschränkt sind. Nehmen wir als Beispiel die App "NINA". Nina ist die App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Diese App hat ein Update erhalten, in deren Genuss aber nur Anwender(In kommen, die auch die aktuelle Android 8 (oder höher) Version nutzen.

2. Der Datenschutz

Datenschutz ist immer ein der stärksten Argumente. Gerade wenn man bedenkt, wie viele Probleme es gerade durch Geräte gibt, die eben keine aktuellen Versionen verwenden und somit Geräte mit Sicherheitslücken betreiben. 

 

Das sind eigentlich nur zwei Konsequenzen aus der Richtlinie die Google berechtigter Weise durchgesetzt hat. Begründen lässt sich das wie folgt: Gerade die vergangenen Datenschutzskandale machen immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, Geräte mit aktuellen Versionen und Sicherheitspatches zu betreiben. Leidtragend sind aber die bereits erwähnten Personengruppen. Diese können sich nicht mal eben ein neues Gerät kaufen. Als wir das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) um Stellungnahme gebeten haben, konnten wir keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Ob Anträge bei den zuständigen Job- Centern oder der Sozialbehörde zum Erfolg führen werden, ist nicht geklärt. Das Institut für Menschenrechte ist ebenfalls auf unsere Anfrage nicht auf das Thema weiter eingegangen.

 

 

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