Das Wahlprogramm der Parteien zur Pflege

Für viele Menschen ist die Pflege ein sehr wichtiges Thema. Dieses geht auch aus einer Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) hervor. Deshalb haben wir das Wahlprogramm der größten Parteien zusammengefasst und uns auf den Schwerpunkt Pflege konzentriert. Bei den einzelnen links unter den Parteien, handelt es sich um die Wahlprogramme in leichter Sprache als PDF Dateien, die man direkt runterladen kann. Hier ist auch nochmal die Hauptseite: http://www.bundestagswahl-bw.de/wahlprogramme_leichte_sprache.html

CDU/CSU

Die CDU/CSU wollen Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Außerdem will man die Personalausstattung im Pflegebereich verbessern. Die Pflegenden Angehörigen sollen gestärkt werden. „konzentrierte Aktion Pflege“ Rehabilitation Möglichkeiten sollen zum Erhalt der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen verbessert werden. Der Elternunterhalt soll für Kinder von pflegebedürftigen Eltern erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro heranzogen werden.

Quelle: https://www.cdu.de

SPD

Ein höheres Einkommen für Menschen mit Berufen in der Gesundheit. Verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflege. Familienarbeitszeit für Pflegende, dadurch sollen Pflegende Angehörige die Arbeitszeit für bis zu drei Monate ganz oder zum Teil reduzieren und in dieser Zeit eine Lohnersatzleistung erhalten. Die Höhe der Lohnersatzleistung soll sich am Elterngeld orientieren. Es soll ein Sofortprogramm für mehr Personal in der Altenpflege geben. Es wird eine einheitliche Bürgerversicherung gefordert, anstatt des aktuellen Systems mit privater und gesetzlicher Krankversicherung. Eine einheitliche Pflegeversicherung für alle gehört auch dazu. Entwicklung von Alternativen zur 24-Stunden-Pflege im Haushalt. Die Pflegestützpunkte ausbauen.

Quelle: https://www.spd.de/

 

 

Bündnis 90/Die Grünen

Personalbemessung bundesweit, insbesondere in der Altenpflege. Eine gute, ausreichende und kostenlose Ausbildung in den Berufen für Gesundheit. Die Angehörigen oder Freunde sollen besser bei der Pflege unterstützt werden. Eine dreimonatige PflegeZeit und jährlich zehn Tage für akute Notsituationen. Die Pflegeden sollen in dieser Zeit Gehalt erhalten und von der Arbeit freigestellt sein. Die Stärkung der Geburtshilfe durch verbesserte Versorgungsstrukturen. Einen umfassenden Ausbau ambulanten Wohn- und Pflegeformen. Eine Hilfe, auch für Menschen mit einer kleinen Rente. Mehr Mitspracherechte für Pflege und andere Berufe in der Gesundheit in Gremien der Selbstverwaltung. Für die 24 Stunden Pflege bessere Unterstützung durch Quartierstützpunkte und Nachbarschaftszentren.

Quelle: https://www.gruene.de

Die Linke

Das Personal abbauen durch Einsparungen und Outsourcing anhalten. Eine Pflegevollversicherung in der alle Pflegebedürftigen und deren Familie keine Restkosten mehr tragen müssen. Verbesserte Bezahlung in Gesundheits- und Heilberufen. Das Pflegepersonal vergrößern und mehr professionelle Angebote. Erhöhung des Pflegemindestlohns auf 14,50 Euro. Kostenlose Ausbildung in Gesundheitsberufen. Eine Schulgeldfreie Fort- und Weiterbildung. Eine Pflegeversicherung in die alle einzahlen auch Privatversicherte, Beamte, Abgeordnete und Selbständige. Psychiatrien ohne Gewalt und Zwang. Die Kommunen finanziell stärken. In die Infrastruktur der Pflege investieren von Bund und Ländern.

Quelle: https://www.die-linke.de

Die FDP

Ausbau der Palliativmedizin und des Hospizwesens. Zudem die Palliativversorgung in Kliniken, Heimen sowie im häuslichen Umfeld soll erweitert werden. Spezielle ambulante Palliativversorgung in Teams aus Ärzteschaft, Pflegekräfte, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorgenden, Sozialarbeitern und ehrenamtlich Helfende. Bundeseinheitliche Regulierung unter welchen Umständen die ärztliche Assistenz bei der Selbsttötung sanktionsfrei ist. Dokumentation Aufwand verkleinern, Arbeitszeit optimieren damit mehr Zeit für Patienten. Eine integrative Ausbildung der Pflegekräfte: ein gemeinsames erstes Ausbildungsjahr und spezialisierte Folgejahre.

Quelle: https://www.fdp.de

AfD

Einen verbindlichen, länderübergreifenden Mindestpersonalschlüssel für das Pflegepersonal, der auch bei den Krankenhausentgelten Berücksichtigung finden muss. Die Therapeuten in den Gesundheitsberufen sollen nach Möglichkeit in Deutschland ausgebildet sein. Pflegende Angehörige besser unterstützen. Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Kranken-und Pflegeversicherung.

Quelle: https://www.afd.de

 

Quelle: http://www.bundestagswahl-bw.de/

 

 

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