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Der Pflegebevollmächtigte rügt Verbesserungen bei Heimbesuchen an

Bildbeschreibung: Ein ältere Mann.
Foto: © Andre Ouellet

Andreas Westerfellhaus, den Pflegebevollmächtigten erreichen nach eigen Worten „erschütternde Briefe“ über Besuchsbeschränkungen in Pflegeheimen. Westerfellhaus erklärte in Berlin gestern am 29 Mai 2020, das die eingeschränkte Besuchssituationen gravierende physische und psychische Folgen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen haben, wie er aus den Briefen erfahre. "Für meinen Partner hat das nichts mit Menschenwürde zu tun", zitierte der Pflegebevollmächtigte aus einem Schreiben.

So heißt es darin es gebe viel "Traurigkeit und Verzweiflung darüber, wo ein freiheitsliebender Mensch am Ende seines Lebens stehen kann, unter der Maßgabe, dass der Staat ihn schützen will." Der Pflegebevollmächtigte fordert die Pflegeeinrichtungen und Kommunen auf, „flächendeckend angemessene Besuchsmöglichkeiten umzusetzen". Hierzu sollen die Gesundheitsminister der Länder den Einrichtungen nicht nur die notwendigen rechtlichen Spielräume eröffnen, sondern auch ihnen pragmatische Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) ist überzeugt das mit umfassenden Coronatests bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern sich die Sicherheit in stationären Pflegeeinrichtungen erhöhen lässt. "Mit flächendeckenden Testungen bekommen wir eine verlässliche Momentaufnahme. Bei wiederkehrenden Tests könnte sehr viel genauer als bisher reagiert werden", sagt der bpa-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern Michael Händel.

Gesundheitsminister Harry Glawe hatte angekündigt, landesweit freiwillige Tests in Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. "Das begrüßen wir sehr. Die Tests bringen Klarheit über die Situation und geben Pflegenden und Bewohnern Sicherheit", lobt Händel. "Erfahrungen aus dem Saarland zeigen, dass die Akzeptanz solcher Tests unter Pflegenden und Senioren sehr hoch ist."

Mit den Tests und dem fundierten Überblick über das Infektionsgeschehen sei auch eine wichtige Voraussetzung für eine Bewertung einer möglichen Öffnung der Heime erfüllt, so Händel. "Mit regelmäßigen Tests wären wir in der Lage, die Auswirkungen einer Lockerung der Besuchsbeschränkungen sichtbar zu machen. Die Verantwortlichen in den Pflegeheimen haben mit großer Sorgfalt Infektionen möglichst verhindert. Es darf nun nicht der Eindruck entstehen, die sehr erfolgreichen Schutzmaßnahmen würden nicht mehr von allen Beteiligten für notwendig gehalten."

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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