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Serie: Arbeit und Soziales – Das ändert sich im neuen Jahr - Mindestlohn

Bildbeschreibung: Auf dem Foto ist eine Hand zu sehen, die Geld festhält.
Foto: © Niek Verlaan

In unserer Titelserie wollen wir uns jeden Tag mit einem Thema befassen, was die Änderungen in 2020 für den Bereich Arbeit und Soziales, betreffen und in den Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fallen.

Heute geht es um den Mindestlohn. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) weist darauf hin:

Der gesetzliche Mindestlohn gilt weiterhin NICHT für:

  • Jugendliche unter 18 Jahrenohne abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter– im Rahmen der
    Berufsausbildung (Hinweis: Im Zuge der Reform des Berufsbildungsgesetzes ist häufig von der Einführung eines "Mindestlohns für Azubis" die Rede. Die korrekte Bezeichnung für dieses Mindestengelt für Auszubildende ist aber "Mindestausbildungsvergütung" und nicht zu verwechseln mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Mehr Informationen zur Mindestausbildungsvergütung).
  • Langzeitarbeitslosewährend der ersten sechs Monate ihrer
    Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit.
  • Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer
    schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet.
  • Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer
    von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder
    Aufnahme eines Studiums dient.
  • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierungals Vorbereitung zu
    einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvor-
    bereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen.
  • ehrenamtlich Tätige.

Leider hat der Deutsche Gewerkschaftsbund vergessen darauf hinzuweisen, dass der Mindestlohn auch nicht für Menschen in Werkstätten gilt. Das heißt für Menschen die in einer Werkstatt für behinderte Menschen tätig sind. Das führt immer wieder zur Kritik, zumal die Werkstätten eigentlich eine Einrichtung zur Rehabilitation sein sollten, aber für viele Menschen mit Behinderung zur Dauerinstitution geworden sind.

Das BMAS zum Thema Mindestlohn:

Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Tarifautonomie, Mindestlohn

  1. a) Gesetzlicher Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt ab dem 1. Januar 2020 brutto 9,35 Euro je tatsächlich geleisteter Arbeitsstunde. Die bereits im Jahr 2018 beschlossene Anhebung des Mindestlohns beruht auf dem Vorschlag der Mindestlohnkommission aus dem gleichen Jahr.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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