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Eltern von Kindern mit Behinderung unterstützen

Bildbeschreibung: Ein Junge mit Behinderung mit einem Mann.
Foto: © Nathan Anderson
In der Corona-Krise brauchen gerade die Eltern von Kindern mit Behinderung Hilfe. Denn viele Einrichtungen haben geschlossen wie etwa Werkstätte und Tagesförderstätten. Die Bundesregierung hatte im April beschlossen, dass Frühförderstellen für Kinder mit Behinderungen und ihre Eltern in das Schutzprogramm für soziale Dienste und Einrichtungen aufgenommen werden. Bei Frühförderstellen handelt es sich Einrichtungen, die behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern in den ersten Lebensjahren, heilpädagogische und in interdisziplinären Frühförderstellen auch medizinisch-therapeutische Hilfen anbieten.
„Dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, erleichtert uns und Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung sehr. Ein großer Erfolg für die Lebenshilfe! Wir haben die Unterstützung für die Frühförderstellen lange gefordert und danken Bundesminister Heil, dass er nun die Lücken geschlossen hat.“ So bewertet Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D., den Entwurf des „Gesetzes zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der Arbeits – und Sozialgerichtsbarkeit während der COVID 19-Epidemie sowie zur Änderung weiterer Gesetze“.
Zurzeit gibt es viele Leistungen der Frühförderung die ausgesetzt wurden, da viele Eltern Angst vor der Infizierung ihrer gesundheitlich beeinträchtigten Kinder haben, das Sie zur Risikogruppe gehören. Zudem wurden von manche Bundesländer Begehungsverbote für Frühförderstellen angeordnet. Bisher gab es keine Schutzregelung, die die Finanzierung der Krankenkassenanteile bei der Komplexleistung der Frühförderung sicherstellte. So werden mit der Vergütungsvereinbarungen mit den Krankenkassen für Leistungen in Sozialpädiatrischen Zentren und medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen angepasst. Zudem wird ein warmes Mittagessen sichergestellt trotz pandemiebedingter Schließungen für Leistungsberechtigte in Werkstätten für behinderte Menschen und bei vergleichbaren Angeboten.
Bärbel Bas, die SPD-Fraktionsvizin hatte sich gestern in einem Presse-Statement geäußert: Eltern von Kindern mit Behinderung haben über Volljährigkeit des Kindes hinaus Anspruch auf Lohnfortzahlung.

"Eltern von Kindern mit einer Behinderung sind ganz besonders gefordert in dieser Zeit, in der Werkstätten und Tagesförderstätten geschlossen sind. Es ist daher wichtig, dass der Anspruch auf Lohnfortzahlung auch gilt, wenn die betroffenen Kinder schon älter als 18 Jahre alt sind.

Gerade diese Eltern brauchen Unterstützung - unabhängig davon, wie alt die Kinder sind. Diese Unterstützung wird nun kommen, wir haben sie heute in den Ausschüssen beschlossen. Damit sichern wir ihnen zumindest 67 Prozent ihres Nettoeinkommens."

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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