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Menschen mit Behinderung von Corona-Pandemie besonders betroffen

Bildbeschreibung: Leerer Rollstuhl auf einem Gehweg
Foto: © Beatrice

Die Corona-Pandemie betrifft jeden Menschen, aber die Menschen mit Behinderung sind besonders betroffen. Ihre sozialen Kontakte, ihr Leben in Wohneinrichtungen, ihre Arbeit in Werkstätten, ihre Mobilität und vieles mehr wurden deutlich spürbar eingeschränkt.

Bei allen Entscheidungen standen und stehen der Infektionsschutz an oberster Stelle. Aber selbstverständlich dürfen die Teilhabe und Selbstbestimmtheit der Menschen mit Behinderung nicht aus dem Blick geraten. Hierfür setzt sich der Landesbehindertenrat von Bayern ein und dankt allen, die hier ihren Beitrag leisten. Er bedankt sich vor allem bei denjenigen, die mit und für die Menschen mit Behinderung arbeiten, sei es in Wohneinrichtungen, in Beratungsdiensten sowie Werk- und Förderstätten. Denn gerade sie unterstützen die Menschen mit Behinderung besonders in dieser schwierigen Zeit. Die Anerkennung des Landesbehindertenrats wird vor allem auch den Menschen mit Behinderung selbst ausgesprochen. Sie haben in den Netzwerken der Selbsthilfe bzw. Selbsthilfeorganisationen hervorragend die Kommunikation und Information aufrechterhalten und so zur Teilhabe beigetragen.

Mit Blick auf die kommenden Monate sind die Erfahrungen der Betroffenen und der verschiedensten Einrichtungen mit den Corona-bedingten Einschränkungen sowie die Einschätzung der Verbände enorm wichtig. Die Mitglieder des Landesbehindertenrats waren sich darüber einig, dass eine gute Kommunikation auch weiterhin unerlässlich ist.

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Der Landesbehindertenrat unterstützt und berät die Staatsregierung in allen Fragen der Behindertenpolitik. Er trägt wesentlich dazu bei, dass die Situation von Menschen mit Behinderung ins Blickfeld der Gesellschaft rückt und Verbesserungen erreicht werden. Dem Gremium gehören 17 Mitglieder an: Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner, die den Vorsitz führt, der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Holger Kiesel, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Behindertenverbände, der Selbsthilfeorganisationen und der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Freien und Öffentlichen Wohlfahrtspflege, so das Bayerische Staatsministerium.

Trotz dieses ganzen Danks, bleibt gerade für betroffene Menschen eine Wunde offen, die bei einigen nur schwer oder gar nicht verheilen wird, denn gerade Menschen die auch unter psychischen oder kognitiven Krankheiten leiden, ist die durch die Corona-Krise verursachte Isolation, ein tiefer Einschnitt in einen sonst geregelten Tagesablauf, der für viele Menschen sehr wichtig ist.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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