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Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen

Bildbeschreibung: Mehrere Hände auf einem Tisch.
Foto: © Clay Banks

Barrierefreie Gebäude, leicht verständliche Sprache und das Recht auf notwendige Hilfsmittel - das verspricht das neue Bayerische Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz (BayBGG). "Als Lebenshilfe Bayern begrüßen wir diese Vorgaben für die öffentliche Verwaltung sehr", betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm. Doch müsse Barrierefreiheit nicht nur für Behörden gelten und schneller umgesetzt werden.

Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen

Barrieren sollten überall abgebaut oder gleich vermieden werden. Schließlich wollen unterschiedlichste Menschen nicht nur Behörden, sondern auch Kliniken und Praxen, Kitas und Schulen, Sport- und Kulturstätten oder den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erreichen und nutzen können. "Mehr Barrierefreiheit kommt uns allen zugute. Und sie ist Aufgabe von uns allen über das BayBGG hinaus", so die ehemalige Landtagspräsidentin Stamm. Es müsste auch im Interesse der Privatwirtschaft liegen, dass Kaufhäuser, Restaurants oder Kinos sowie Wohnungen oder Arbeitsstätten für möglichst viele Menschen ohne Barrieren, Schranken und Hürden erreichbar sind.

Barrierefreiheit schneller umsetzen

Bereits in ihrer Stellungnahme zu den geplanten Änderungen im BayBGG hatte die Lebenshilfe Bayern kritisiert, dass "leicht verständliche Sprache" in der öffentlichen Verwaltung erst ab 2023 gelte und es sich bei vielen Vorgaben nur um Soll-Bestimmungen handele. "Wir bedauern sehr, dass diese berechtigten Einwände keinen Eingang in die nun beschlossene Fassung gefunden haben", so die Landesvorsitzende Stamm. Das neue BayBGG tritt am 1. August in Kraft.

Die Stellungnahme des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern vom Oktober 2019 zum Gesetzentwurf des Sozialministeriums zur Änderung des BayBGG finden Sie hier.

Lebenshilfe-Landesverband Bayern

Unter dem Motto "Miteinander – Wir gestalten Teilhabe" setzt sich der Lebenshilfe-Landesverband Bayern seit über 55 Jahren als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Der Verband hat heute 160 Mitglieds-Organisationen, die rund 40.000 Menschen mit Behinderungen unterstützen, fördern und begleiten. Mit etwa 900 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen hat die Lebenshilfe in Bayern ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut.

Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern ist seit 2001 Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung, als Fachverband und Trägerin von Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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