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Einjähriges Bestehen der Koordinierungsstelle nach dem Inklusionsgrundsätzegesetz

Bildbeschreibung: Eine Mann im Rollstuhl, draußen im Park.
Foto: © Iris Hamelmann

Seit dem Juli 2019 gibt es die Koordinierungsstelle nach dem Inklusionsgrundsätzegesetz in Nordrhein-Westfalen. Das Ziel der Arbeit der Koordinierungsstelle ist die Verbesserung der Partizipation der Verbände und Organisationen der Menschen mit Behinderungen auf Landesebene. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Unterstützung der Verbände bei der Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte nach dem Inklusionsgrundsätzegesetz (IGG). Die Aufgabe der Koordinierungsstelle ist vor allem die Herstellung der Zugänglichkeit zu Informationen. Die Koordinierungsstelle wertet dafür alle für die Verbände und Organisationen der Menschen mit Behinderungen wesentlichen Informationen und Vorhaben der Landesregierung sowie des Landtages aus und arbeitet diese auf.

Anlässlich des einjährigen Bestehens zieht Claudia Middendorf, die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte, eine erste Bilanz:

„Ich freue mich, dass es nun seit einem Jahr diese wichtige Einrichtung zur Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeit für die Verbände und Organisationen gibt. Wir haben im vergangenen Jahr Gesetzgebungsverfahren begleitet und viele Verbände einbinden können. Daran möchten wir weiterhin anknüpfen und dazu beitragen, dass die politische Partizipation weiter ausgebaut und nachhaltig verbessert wird.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei den Verbänden und dem Landtag Nordrhein-Westfalen, die es möglich gemacht haben, dass diese Stelle bei mir eingerichtet wurde. Außerdem möchte ich Verbände und Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen und noch nicht in unsere Koordinierungsstelle eingebunden sind, auffordern, Kontakt zu uns aufzunehmen. Je mehr Menschen mit Behinderungen wir mit in die Gesetzgebungsverfahren einbeziehen, umso inklusiver wird unser gesellschaftliches Leben.“

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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