EU-Schwerbehinderung

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Hamburg: Bundesweite Aufmerksamkeit für den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“



Hannah 14 Jahre aus Pinneberg hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt. Ein Inklusionsbeirat des Bundes diskutiert nun das Beispiel der 14-Jährigen. Die Aktion der Schülerin hat viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt.

Auch im Internet hat Sie viel Zuspruch widerfahren wie in sozialen Netzwerken. Hannah hat auch im Magazin „Kids Aktuell“ in der Herbstausgabe, erklärt das Sie den Namen Schwerbehindertenausweis nicht richtig findet, für ihren Ausweis.

Durch ihre Aktion haben viele jüngere Menschen mit Behinderung im Versorgungsamt Hamburg auch, so einen Ausweis beantragt. Das Versorgungsamt hat jetzt eine Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ die jeder bekommen kann.

Es wird nun diskutiert im Inklusionsbeirat und das ganze könnte dann zur einer Empfehlung für die Politik werden.

Quelle:welt.de

Bayern: Behinderte teilen Gemeindeblatt aus



In der Region Weilersbach teilen drei junge Männer das Gemeindeblatt aus. Ein gutes Beispiel für Integration. Es soll auch Mut machen und aufzeigen das Behinderte auch am Arbeitsleben dran teilnehmen. Es ist nicht leicht integriert zu werden, den viele Arbeitgeber bezahlen lieber eine Strafe anstatt, behinderte am Arbeitsleben teilhaben zu lassen.

Es ist auch ein Stück Freiheit dass Aussteilen der Gemeindeblätter unentgeltlich, denn es ist eine ehrenamtliche Arbeit. Sie gibt den Männern mehr Selbstvertrauen im Alltag.

Quelle: infranken.de

Fulda Weihnachtsmarkt: Mann mit Behinderung bestohlen



Ein geistig und körperlich behinderte 31- Jähriger, wurde von einem Mann auf dem Weihnachtsmarkt bestohlen. Am Dienstag dem 12.12.2017 war der junge Mann mit einer betreuten Gruppe auf dem Weihnachtsmarkt. Etwa gegen 14:30 Uhr war er auf der Toilette im Museumshof.

Als er sich dort die Hände gewaschen hat, hat ein neben ihm stehender Mann in seiner Jackentasche gegriffen, sein Portemonnaie herausgezogen und ist dann verschwunden.

Er trug 100 Euro Bargeld bei sich, sowie persönliche Dokumente. Da er den Täter gut beschreiben konnte wurde dieser gefasst, dank Videoaufnahmen hat die Polizei den mutmaßlichen Täter in der Frankfurter Straße festgenommen.

Doch der Mann wies alles von sich und leugnete seine Tat, dass Portemonnaie konnte nicht mehr aufgefunden werden.

Quelle: fuldaerzeitung.de/

Berlin/Frankfurt Oder: Kind mit Behinderung aus dem Zug geworfen



Es war am Sonntag als der 13-jährige mit dem Regionalexpress von seiner Tante in Frankfurt Oder, zum Berliner Alexanderplatz fahren wollte, wo seine Mutter auf ihn wartete. Der Junge wurde von der Schaffnerin aus dem Zug verwiesen.

Da er seinen Schwerbehindertenausweis nicht bei sich hatte, der ihn zur kostenlosen Fahrt berechtigt, musste er bei minus graden und Schnee den Zug verlassen. Ein Foto auf seinem Smartphone und sein Personalausweis als Beweis genügten der Schaffnerin nicht.

Am Bahnhof Fürstenwalde rief der Junge seine Mutter an, die geschockt war von der Schaffnerin und deren Verhalten. Sie wollte darauf hin ihren Sohn abholen, doch der 13-Jährige kaufte sich dann aber ein Ticket. Er musste 45 Minuten in der Kälte warten auf den Zug, der zum Alexanderplatz fährt.

Die Deutsche Bahn hat sich entschuldigt bei der Mutter und die Kontrolleurin hätte den 13-Jähringen nicht einfach von der Fahr ausschließen dürfen, da er noch minderjährig und schwerbehindert ist. Der Schaffnerin wurde ihr Fehlverhalten aufgezeigt und sie bedauere ihr Verhalten. Quelle: svz.de

Zudem sagt der Berliner Fahrgastverband, das Minderjährige nicht bei Minusgraden vor die Tür gesetzt werden dürfen.

Stuttgart: Nikolausevent der Besonderen Art für Menschen mit Behinderung



Die Stiftung Lebenshilfe hat für Menschen mit Behinderung einen Einkaufsbummel ermöglicht. Jeder von den circa 400 Menschen mit Behinderung hat einen Einkaufsgutschein von 50 Euro bekommen und jeder durfte sich damit im Galeria Kaufhof etwas kaufen.

Am Nikolaustag bildete sich bereits um neuen Uhr morgens eine riesen Schlange, in der Stuttgarter Innenstadt vor der Galerie Kaufhof. Viele freuten sich darauf schon mehrere Wochenlang.

Es ist für die meisten ein ganz besonderer Tag. Endlich mal selber etwas einkaufen zu können. Einige haben vorher Kataloge gewälzt. Begleitet von Betreuern und viele freiwillige Helfer, fast zweihundert. Hoch im Kurs sind Kleidung und Spielsachen. Es wird laut in den Abteilungen und gejubelt.

Ein Mädchen sagt es wäre für Sie ein Highlight. Es ist für sie schon ein großes Glück, sich selber eine Tafel Schokolade zu kaufen.

Für den Kaufhof-Chef ist es eine Herzenssache. Ungefähr seit gut 15 Jahren gibt die Lebenshilfe Betreuten die Gelegenheit Weihnachtseinkäufe am Nikolaustag in der Galerie Kaufhof zu erledigen. Jeder soll sich selber sein Geschenk aussuchen.

Das Weihnachtsbummeln wurde zum Schluss um den Tag perfekt zu machen, noch mit dem Weihnachtsmarkt abgerundet.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

Absolventen werden geehrt



In der Behindertenwerkstatt Hohenroth Schweinfurt werden Menschen mit Behinderung geehrt. Es geht um Menschen die nicht mehr oder noch nicht auf dem Allgemeinem Arbeitsmarkt arbeiten können.

Jeder bekommt eine Individuelle Ausbildung, abgestimmt auf seine Fähigkeiten.

Beispielsweise: in den Bereichen Montage, Fertigung, Verpackung, Holzverarbeitung, Metallbearbeitung und Grünpflege. Dabei wird auf den Wunsch eingegangen jedes Einzelnen. Es gibt eine Prüfung die jeder Teilnehmer durchlaufen muss und am Ende erhalten alle ein Zertifikat.

Im Rahmen einer Feier haben alle am ende Blumen bekommen und einen Gutschein mit Dankes Worten vom Werkstattleiter.

Immer mehr Menschen mit Behinderung bekommen Eingliederungshilfen



In Deutschland ist die Zahl gestiegen die Eingliederungshilfe erhalten, um die 895 000 Menschen haben 2016 Eingliederungshilfe bekommen. Das sind im Gegensatz zu 2015 1,3 Prozent mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit das die Zahl seit 2005 immer mehr ansteigt.

Mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Das Ziel ist es mit der Eingliederungshilfe eine drohende Behinderung entgegenzukommen und abzuwenden oder um eine vorhandene Behinderung zu mildern. Sie dient auch dazu insbesondere behinderte in die Gesellschaft einzugliedern.

Das Geld wird genutzt für medizinische Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsmarkt und für Behinderten-Werkstätten und zu Schul- und Berufsausbildung.

Die meistens die die Leistung in Anspruch nehmen sind Männer mit gut 59 Prozent im Alters Durchschnitt mit 33 Jahren, wobei die Frauen im Durchschnitt um die 36 Jahre alt sind.

Für die Leistungen werden um die 16,5 Milliarden Euro netto aufgebracht. Das waren somit mehr als die Hälfte der Sozialausgaben um die 57 Prozent. Die Sozialhilfeausgeben Betrugen 29 Milliarden Euro.

Quelle: dpa

Baden-Württemberg: Menschen mit geistiger Behinderung lehren



In Heidelberg an der Graf-von-Galen-Schulewerden werden Sieben Männer und Frauen als Experten ausgebildet. Sie lernen 5 Tage die Woche Montag bis Freitag drei Jahre lang geht die Ausbildung, um als Experte in eigener Sache an Fach- und Hochschulen zu unterrichten.

Das Projekt heißt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg". Die Ausbildung ist fast eine gewöhnliche Qualifizierungsmaßnahme mit Klausuren, Flipcharts und Prüfungen.

Das Besondere ist aber das die Teilnehmer geistig eingeschränkt sind. Stephan Friebe ist der Leiter des Projekts.

Es war seine Idee erklärt der 55-Jährige immer wieder hat er mit Menschen mit geistiger Behinderung Erfahrung in seinen Seminaren sammeln dürfen, wie Sie ihre eigenen Erfahrungen mitgebracht haben. Er erkannte bald das Potenzial wie er sagt: "dass sie Experten in eigener Sache, aber keine Experten im Bildungsbereich sind", so Friebe. "Dann kippt das ganz schnell", erklärt er. quelle: rnz.de

Deswegen ist das Konzept das Fachwissen zu vermitteln, wie eigenständige Seminare und Vorträge entwickelt und gehalten werden können. Das Ziel des Projekts ist es das die Experten qualifiziert sind, um dann langfristig in die Lehre integriert zu werden.

Zudem sollen die Absolventen einen Arbeitsplatz bekommen, der Zukunftssicher ist und dauerhaft existenzsichernd. Der Kooperationspartner ist die Universität in Kiel.

Quelle: rnz.de

Karikaturen über Behinderte



Phil Hubbe ist Comic Zeichner und zeichnet satirische Comics über Menschen mit Behinderung. Er bewegt sich mit den Comics auf einen schmalen Grad. Es hat alles bei Ihm Angefangen mit seiner eigenen Beeinträchtigung, über die er Cartoons gezeichnet hat.

Vor etwa 30 Jahren ist bei Ihm seine Multiple Sklerose-Krankheit ausgebrochen. Um die Krankheit zu verarbeiten hat er Sie in künstlerischer Form ausgedrückt in Cartoons. Darauf hin meldeten sich viele Vereine und Selbsthilfegruppen und wollten das er auch ihre Behinderung in Cartoons künstlerisch wiedergibt.

Phil Hubbes wurde immer frecher und respektloser und schwärzer mit seinen Zeichnungen, dieses hat aber damit zu tun um so schlechter es ihm geht, desto finstere zeichnete er seine Karikaturen. Seine Kunst sorgt für Aufregung einerseits für Freude und andererseits für entsetzen.

Doch er möchte sein Publikum auf die Probleme aufmerksam machen von Behinderten Menschen und sie gleichzeitig zum denken anregen und dieses mit einer priese Humor bzw. schwarzen Humor. Er selbst gibt aber zu, er würde keine Behindertencomics machen, wenn er nicht selbst von einer Krankheit betroffen wäre.

Auch ist Ihm die Gleichberechtigung wichtig für alle. Denn die Gesellschaft fordert für Menschen mit Behinderung Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Inklusion. Dieses bedeutet im Umkehrschluss das aber für vollkommene uneingeschränkte Integration auch Menschen mit Behinderung einverstanden sein sollten, dass Menschen ohne Behinderung über seine Karikaturen lachen.

Sein Humor ist fast tabulos, doch er würde ungern Behinderungen und Krankheiten in seine Comics wiedergeben von denen er wenig wissen hat.

Webseite Phil Hubbe: hubbe-cartoons.de

Alpen Projekt für Menschen mit Behinderung



Ein Outdoor Projekt von der Alpenvereinsjugend. Es werden für 2018 und 2019 Menschen mit und ohne Behinderung gesucht, die Lust auf ein ganz besonderes Abenteuer haben.

"TRANSALP" es sollen Gemeinsam die Grenzen überwunden werden. Insgesamt brechen 14 Mutige Abenteurer auf um die Süd Nord, Ost West Alp zu erkunden.

7 Menschen mit Behinderung und 7 ohne Behinderung. Die direkte Natur. Jeder der die Leidenschaft und Lust auf Abenteuer mitbringt sollte sich bewerben. Es finden Radtouren, Handbiken, Raften und geklettert wird auch. Jeder sollte auch bedenken das dieses sehr anstrengend ist.

Es kommt auf ein starkes Team an, das sich gegenseitig motiviert und spaß hat.

Die weiteren Voraussetzungen dafür finden Sie hier, jeder kann sich bewerben bis zum 15.01.2018:

alpenverein.at/jugend/projekte

Adresse:

Österreichischer Alpenverein

Alpenvereinsjugend Dipl. Sozialpäd. Jürgen Einwanger

Olympiastraße 37

6020 Innsbruck

Zwölf Jähriges Mädchen für immer Pflegebedürftig durch einen Badeunfall



In einem Freibad hat sich die zwölf Jährige an einem Seil einer Boje verfangen. Das Aufsichtspersonal hat erst mitbekommen wie die Boje abgesenkt im Wasser treibt und hat daraufhin ein Kind im Alter von 13 oder 14 Jahren gebeten zu Boje zu schwimmen und nachzuschauen.

Das Kind stellte nur fest das etwas Glitschiges dort war, denn das Wasser war trübe, da es sich um ein naturnahes Bad handelt. Darauf hin ging der Bademeister eine Taucherbrille holen und stellte dann im Wasser fest, das dort ein Mädchen sich verknotet hatte unter Wasser. Er befreite Sie natürlich sofort und am Land hat man Sie reanimiert.

Da das Mädchen eine längere Zeit unter Wasser war, hat Sie Aufgrund des Sauerstoffentzugs irreparable Hirnschäden davongetragen. Sie ist für immer schwerbehindert und wird ein Leben lang Pflegebedürftig sein. Aufgrund dessen hat Sie geklagt vorm Bundesgerichtshof.

Aus dem Urteil vom 23. November 2017 – III ZR 60/16 Bundesgerichtshof geht hervor, dass bei grob fahrlässigen Pflichtverstößen des Aufsichtspersonals der Schadensersatzpflichtige die Beweislast für die fehlende Ursächlichkeit der Pflichtverletzungen für Gesundheitsschäden des Badegastes trägt. Ob das Sie rechtzeitig gerettet hätte werden können, wenn Sie unter drei Minuten aus dem Wasser befreit wird konnte nicht nachgewiesen werden.

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache neu zu Verhandeln zurückgewiesen. Die Vorinstanz wurde eingestellt mit der rechtzeitigen Rettung. Jedoch soll überprüft werden wie lange es gedauert hätte bei einem pflichtmäßigen Verhalten die Klägerin zu retten.

Auch ist zu überprüfen, wenn die Klägerin eher gerettet wäre, ob die Hirnschäden vermieden worden wären. Falls dieses nicht beweisbar ist, geht das nicht zu dem Nachteil der Klägerin, sondern zum Nachteil des Beklagten, sofern das Berufungsgericht ein grob fahrlässiges Verhalten Seitens der Badeaufsicht feststellt. Die Rechtslage ist vergleichbar wie bei der Arzthaftung.

Urteil : III ZR 60/16

Zwei behindertengerechte Fahrzeuge stellt Mercedes vor



In Stuttgart am 3 Dezember 2017 stellt Mercedes Benz in Museum zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" zwei aktuelle Modelle vor, die mit Fahrhilfen, ab Werk glänzen. Freier Eintritt für alle Menschen mit Behinderung und eine Begleitperson. 13 Fahrhilfen ab Werk, hat Mercedes für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Am Sonntag werden diese am Beispiel einer V- und einer B-Klasse vorgestellt. Bei der V-Klasse wird der komfortable Ein- und Ausstieg mit dem Rollstuhl, sowie der einfache über sitz mit dem Rollstuhl zum Fahrersitzt präsentiert.

Von 9 bis 18 Uhr sind von Mercedes-Benz Experten vor Ort, die genaueres erläutern zu den barrierefreien Umbauten. Der Informationsstand des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband ist vor Ort und hilft auch gerne bei Fragen.

Natürlich gibt es auch am 3 Dezember wieder verschiedene kostenlose Führungen für Menschen mit Behinderung und auch ohne Behinderung. Anmelden kann sich jeder direkt vor Ort im Benz Museum.

weiter Informationen hier: https://www.mercedes-benz.com

Flugzeug trennt Mutter mit Behinderung von ihrem Sohn



Ein 16-Jähriger wurde am Flughafen alleine zurückgelassen, da das Flugzeug überbucht war. Er wollte noch schnell auf die Toilette und als er wiederkam musste er festellen das er alleine ist. Seine Mutter und seine Schwester waren bereit vorausgegangen und saßen im Flugzeug.

Seine Mutter ist geh- und sprachbehindert seit einem Schlaganfall. Jan Stephen hatte das Boarding für den Flug KL 1911 von Amsterdam nach Hannover verpasst, dieses berichtet er den Spiegel. Die Mutter und Schwerster gingen davon aus das er einfach nachkommen würde nach dem Toilettengang.

Er ging zum Check-In und wurde nicht mehr durchgelassen. Am Ticket Scanner teilte Ihn ein Mitarbeiter der KLM mit das er nicht mehr mitfliegen kann, da die Maschine über bucht sei. Dem Spiegel erklärte er, dass er seiner Mutter half als verständiger und Dolmetscher.

Die KML Angestellten wollten den Jungen nicht ins Flugzeug einsteigen lassen, selbst nachdem er von seiner Mutter und ihrer Behinderung erzählte. Sie hätten mit der Schulter nur gezuckt, erzählte er dem Spiegel. KLM regierte darauf mit der Aussage: Es hätte ein Vermerk bei der Buchung vorhanden sein müssen, aus dem hervorgeht das eine Betreuungsfunktion erforderlich ist.

Quelle: Spiegel.de

Assistenten für Schwerstbehinderte Menschen



Menschen mit einer Behinderung die nicht ohne einen Assistenten auskommen haben es schwer. Sie wollen ein selbstbestimmtes Leben führen und nicht in ein Pflegeheim. Die meisten sind im Geist Top Fit, doch haben Sie Einschränkungen, die eine dauerhafte Hilfe nötig machen. Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Laut der UN-Behindertenkonvention hat jeder auch das Recht auf eine unabhängige Lebensführung.

Das Problem ist jedoch das die Assistenten an ihren Grenzen stoßen. Die heutigen Assistenten sind nicht so gut ausgebildet um Schwerstbehinderte zu versorgen. Denn jede Versorgung benötigt individuelle Hilfe und stellt ganz andere Anforderungsprofile an den Assistenten. Gerade bei psychischen Erkrankungen ist sehr individuell und dieses überfordert viele.

Im nächsten Jahr gibt es einen Fachtag der sich speziell mit dem Thema auseinandersetzt. Die Assistenten können nicht gezwungen werden jeden schwerbehinderten Menschen zu helfen. Es ist jedoch ein großes Problem, wenn daraus die Folge ist das nur noch die Pflegeleichteren Menschen Hilfe bekommen.

Deshalb sollten die Assistenten Unterstützung erfahren, damit Sie Ihre Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können.

München: Billardverein lädt ein zum Spaß haben ein



In Weilach bei München lädt der Verein Pool-Billard-Club Hoaße Greim zwei- bis dreimal im Jahr Menschen mit Behinderung zu einem kostenlosen Schnuppertraining ein. Die bei den Ulrichswerkstätten der Caritas in Aichach arbeiten.

Die Mitarbeiter der Ulrichwerkstätten genießen das Billard spiel und das zusammen sein sehr. Auch kulinarisch wird der Tag abgerundet mit einer klassischen Brotzeit und Getränke. Die Verpflegung stellt der Verein gerne bereit.

Der stellvertretende Vorsitzende Helmut Aschenbrenner der Hoaßen Greim hat den Besuch organisiert. Er fährt die Mitarbeit der Caritas zum Vereinslokal in Weilach.

Seit einigen Jahren bereits besteht die Partnerschaft mit der Ulrichswerkstätten. Alle freuen sich immer auf ein schönen gemütlichen Billardtag, denn alle haben Spaß und genießen das in großer Runde.

Verein: hoasse-greim.de

Stuttgart: Porsche-Museum nimmt Teil am Tag der Menschen mit Behinderung.



Vom 30 November bis 3 Dezember 2017 beteiligt sich das Porsche-Museum an den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Bereits zum Fünften Mal in Folge, möchte Porsche damit Aufmerksam machen auf die Täglichen Herausforderungen von Menschen mit Behinderung.

Das Museum und alle Ausstellungsbereiche sind Barrierefrei. Die Ausstellungsstücke sind für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich und befinden sich auf Augenhöhe. Für die Gäste gibt Aufzüge, die Sie zu allen Ebenen der Ausstellung bringen. Für Rollstuhlfahrer gibt es zwei Toiletten.

Rollstühle können vorab angefragt werden. Zudem gibt es auch für die Ausstellung Klapphocker. Das barrierefreie Porsche-Museum bietet, während der Themenwoche kostenlose Führungen für Menschen mit Seh- und Hörbehinderung. Auch gibt es die Führung in einfacher Sprache.

Ein besonderes Programm gibt es am Samstag den 02.12.2017 und den Sonntag den 03.12.2017 dazu ein Bühnenprogramm. Moderator und Comedian Detlef Simon wird durch das Programm führen. Für eine sportliche Showeinlage wird unter anderem der Para-Karateweltmeister Albert Singer sorgen. Schauspieler Richy Müller wird am Sonnabend um 13 Uhr zu einer Autogrammstunde erwartet. Seit 2014 engagiert sich der im Fernsehen Porsche fahrende im ,,Tatort"-Kommissar als Botschafter für die ,,Arche IntensivKinder", die ebenfalls zu Gast sein werden.

Am Sonntag können Besucher mithilfe eines Simulationsanzuges ein Leben mit Einschränkungen erfahren. Die Museumswerkstatt wird an diesem Wochenende ebenso geöffnet sein, um den typischen Geruch von Motorenöl und Reifen an die Besucher zu vermitteln. Führungen, Eintritt sowie das Parken in der Museumstiefgarage sind für Menschen mit Behinderung und deren Begleitperson während der Thementage kostenfrei. Die 90-minütigen Führungen bedürfen einer Voranmeldung per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch unter 0711/911 24566.

Quelle: www.porsche.com/museum/

Grazer Forscher haben bei Behinderung mit Bewegungsdefizit den Grund erkannt



Es wurde das Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen erkannt. Wenn bei der Geburt das Gehirn nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird, führt diese Cerebralparese zu einer lebenslangen Beeinträchtigung in der Bewegung. Ein Wissenschafts-Team der Uni Graz und der Med Uni Graz ist der Ursache auf den Grund gegangen: Durch ein Vergleichsstudie zwischen gesunden und Kindern mit Beeinträchtigung, hat die Studie gezeigt, das die Behinderung kurze Muskeln und längere Sehnen hervorruft. Es kann dadurch die von der Muskulatur erzeugte Kraft, eventuell nicht entsprechend weitergeleitet werden.

Das Ziel ist es dem entgegen zu wirken und den Betroffenen zu helfen, durch die gemeinsame Forschung an den beiden Universitäten im Bereich des Kraft- und Beweglichkeitstrainings. Eine Cerebralparese, durch frühkindliche Gehirnschädigung verursachte Bewegungsstörung, ist bisher nicht heilbar.

Deshalb ist es umso wichtiger die Therapie zu verbessern. Univ.-Prof. Dr. Markus Tilp und Annika Kruse, MA, vom Institut für Sportwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz und PD Dr. Martin Svehlik von der Medizinischen Universität Graz haben die Beinmuskulatur von Kindern genauer unter die Lupe genommen.

Gezielt wurde Mithilfe von Ultraschall das Zusammenspiel von Muskel und Sehnen beobachtet. „Dabei haben wir festgestellt, dass im Vergleich zu gesunden Kindern, die Muskeln kürzer, die Sehnen hingegen länger ausgebildet sind“, erklärte Tilp.

Die dadurch gehemmte Wechselwirkung führt zu einer verringerten Festigkeit der Sehnen, so dass eine Anspannung des Muskels zu schwach ausfällt und eine störungsfreie Bewegung unterbleibt. Sportwissenschaftler deutet darauf hin: „Selbst bei den leichten Fällen von Cerebralparesen war die Maximalkraft der Kinder, um fast 50 Prozent geringer als bei gesunden Kindern.“ Im nächsten Schritt wird das interuniversitäre Forscher-Team die Therapie des Stretchings, die zudem häufig in Fällen von Cerebralparesen Anwendung findet, genauer betrachten.

Das Ziel ist die Wirkung von der Behandlungsform zu erkennen und ein entsprechendes Trainingsprogramm zu entwickeln.

Weiter Informationen zur Forschung sciencedirect.com

Dresden: Ab dem 1. Januar 2018 sollen Menschen mit Behinderung mehr finanziell unterstützt werden



Am 17 Oktober hat das Kabinett in Dresden beschlossen, eine entsprechende Gesetzesänderung in den Landtag zu bringen. Mit dem neuen Gesetz erhalten Blinde und hochgradig sehschwache Menschen, sowie Gehörlose und schwerstbehinderte Kinder eine Unterstützung als Nachteilsausgleich.

Die Summen werden monatlich gezahlt und liegen zwischen 62 und 115 Euro. Wer zudem gleichzeitig blind und taub ist erhält 147 Euro. Die Zuwendungen sind Leistungen des Landes und werden unabhängig von Vermögen und Einkommen gewährt. „Die moderaten Erhöhungen sind sozialpolitisch gerechtfertigt.

Es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen, nach der Erhöhung des Landesblindengeldes auch die anderen Zuwendungen zu verbessern“, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU).

Ziel ist es die Lebenssituation der Betroffenen durch den Beitrag zu verbessern. Sachsen hatte bereits Anfang diese Jahres (2017), dass Landesblindengeld erhöht von 333 Euro auf 350 Euro.

Quelle: focus.de

Firmen setzen auf Menschen mit Behinderung



Die IHK will künftig auch Menschen mit schwerem Handicap einstellen. Da es in der Wirtschaft immer schwerer wird Mitarbeiter zu finden. Ein Mitglied von der IHK München erklärt, das Menschen mit schwerem Handicap motivierter und seltener krank sind. Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich ab, für arbeitssuchende Menschen mit Behinderung.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck bei München ist bei vielen Firmen ein Mangel an Arbeits- und Fachkräfte. Diese führt zu einem großen Problem, auf das Cewe-Color-Geschäftsführer Stephan Reinhold aus Germering bei einer Sitzung des IHK-Regionalausschusses im Landesratsamt aufmerksam gemacht hat. Es soll das gesamte Arbeitskraftpotenzial aktiviert werden.

Er wies drauf hin, vor allem mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. Diese sein „hoch motiviert“, sehr zufrieden, eine Stelle zu finden, und daher sogar noch viel seltener krank als ihre Kollegen. Der Geschäftsführer berichtete von seinen äußerst positiven Erfahrungen und kritisierte das noch viele Unternehmen sich lieber freikaufen, anstatt Behinderte einzustellen. Herr Reinhold meint das es kein Minusgeschäft ist für die Unternehmen, wenn sie Menschen einer Behinderung einstellen.

Außerdem würden bereits solche Arbeitskräfte im Landkreis leben und daher keine neuen Wohnungen benötigen. Das zweit größte Problem ist der bezahlbare Wohnraum für die neuen Mitarbeiter. Auch der Fachkräftemangel ist so groß, dass die Firmen bereits Schichten streichen mussten.

Zudem beklagte auch ein Unternehmer die rasant angestiegene Krankenquote bei seinen Mitarbeitern, diese liege bei bis zu neun Prozent. Hinzu kommt das es nicht gelingt, die besten Nachwuchskräfte im Landkreis zu halten. Es muss deshalb schon früh genug angefangen werden in den Schulen zu werben und dabei auf das vielfältige Ausbildungs- und Arbeitsplatz Angebot eingegangen werden.

Die Mode Marke Tommy Hilfiger hat eine neue Modekollektion für Menschen mit Behinderung



Die Mode Kollektion ist Beispielsweise mit Magnetischen Verschlüssen ausgestattet. Damit die Kleidungsstücke sich ganz leicht öffnen und anziehen lassen, sowie ausziehen lassen. Die neue Kollektion heißt „Tommy Adaptive“ dieses steht für Anpassungsfähig. Es wurde bei den Kleidungsstücken besonders Wert auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen gelegt, ohne dabei aber den Mode Aspekt zu vernachlässigen.

Spezielle Öffnungen für Prothesen bei den Hosen, die Reißverschlüsse und Knöpfe sind magnetisch. Dieses ermöglicht mit nur einer Hand die Knöpfe zu öffnen. Es kann ganz leicht ein Shirt angezogen werden, da die Schulteröffnungen vorne und hinten magnetisch sind und sich ganz leicht öffnen lassen.

Die Kollektion ist seit dem 18.Oktober 2017 im Handel und bietet für Männer und Frauen eine ganz abwechslungsreiche Mode. Die Mode für behinderte Kinder gibt es schon länger. Seit 2016 gibt es spezielle Kleidungsstücke für Kinder von Tommy Hilfiger. Bei diesen kann ganz einfach die Länge von Ärmeln und Hosenbeinen verändert werden.

Tommy Hilfiger wollte mit der neuen Kollektion für Erwachsene daran anknüpfen, denn man will niemanden ausschließen. Die Mode soll als modisches Sprachrohr dienen. Für die Kinder und Erwachsenen, so dass jeder sich Modisch ausdrücken kann.

Hier finden Sie mehr dazu: Tommy Hilfiger

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G Judo Weltmeisterschaft und nächstes Jahr 2018 EM



Zum Ersten Mal war die G Judo Weltmeisterschaft in Köln, am 21 und 22 Oktober 2017, in der Mehrzweckhalle des ASV Köln. G Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: „Judo mit einem Handicap“ oder auch: „Gehandicapt Judo“.

In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. Es gab mehrere verschiedene Wettkämpfe- und Gewichtsklassen.

Über 100 geistig behinderte aus 13 Nationen haben an den Wettkämpfen teilgenommen. Es wurden den Zuschauern spannende Kämpfe geboten. Der gegenseitige Respekt und die Fairness waren der Mittelpunkt des Wettkampfes: Die Zuschauer jubelten allen Kämpfern zu und am Ende jeden Kampfes, freuten sich alle es spielte keine Rolle wer gesiegt hat. Es zählte die Freude am Wettkampf.

„Es war eine würdige Weltmeisterschaft, die Dank der vielen Helfer realisiert werden konnte“ sagte der Veranstalter Klaus Gdowczok. Es wird geplant im nächsten wichtigen Schritt den Sport G-Judo in den paralympischen Bereich mit aufzunehmen. Es soll alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft geben. In einem Jahr wird die erste Europameisterschaft in England sein.

Weitere Informationen finden Sie hier judobund.de




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