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Nützliche Tipps für Pflegende Angehörige

Bildinhalt: Eine Frau notiert etwas auf einem Blatt Papier

Viele pflegen ihre Angehörige zu Hause, dieses ist jedoch eine große Herausforderung. Die Angehörigen haben die Versorgung und Betreuung nicht erlernt. Die Fähigkeiten in den einzelnen Bereichen der Pflege sich anzueignen ist nicht einfach. Viele stehen plötzlich vor der Pflege und haben sich keine Gedanken gemacht. Die erste Anlaufstelle ist die Krankenkasse. Diese beauftragt den Medizinischen Dienst um einen Pflegegrad feststellen zu lassen.

Doch was kann man noch machen?

  1. Pflegestützpunkt In Deutschland gibt es Pflegestützpunkte, die einen kostenlos beraten. Sie informieren nicht nur über die Pflege, sondern begleiten den Hilfesuchenden und geben Ihm praktische Unterstützung. In Deutschland befinden sich über 500 Pflegestützpunkte. Nähere Infos finden Sie hier bei unserem Artikel „Für alle die Rat suchen gibt es kostenlos die Pflegestützpunkte“

  2. Pflegekurse

Jeder Pflegende Angehörige hat das Recht auf Pflegekurse. Nach §45 SGB XI sind für pflegende Angehörige Schulungen kostenlos, die Kosten übernimmt die Pflegeversicherung. So sind viele Angebote kassenübergreifend. Nähere Infos finden Sie hier bei unserem Artikel „Kostenlose Pflegekurse für Angehörige“. 

  3. Entlastungsbeitrag

Seit Anfang diesem Jahr 2017 gibt es für alle ab Pflegegrad 1 bis 5 Entlastungsleistungen, wenn jemand zu Hause gepflegt wird von 125€ monatlich. Näheres dazu „Entlastungleistungen in der Pflege

  4. Kurzzeitpflege Da auch ein Angehöriger Urlaub braucht (Pflegepause), steht ab Pflegegrad 2, ein Betrag von 1612 Euro für die Verhinderungspflege zu (bei stationärer Pflege). Dieser kommt von der Pflegekasse. Dieser Betrag steht für maximal 6 Wochen Dauer der Verhinderungspflege, pro Jahr zur Verfügung. Dieser Betrag kann durch 50% nicht genutzter Kurzzeitpflege (806 Euro) noch aufgestockt werden. Näheres dazu: „So hilft der Staat pflegende Angehörige“ 

5. Rufnummer 115

Im Jahr 2009 haben einige Kommunen begonnen hinter dieser Telefonnummer einen zentralen Auskunftsservice aufzubauen. Alle Fragen die mit Behörden zu tun haben, werden unter 115 beantwortet. Der 115-Service ist in allen 16 Ländern bundesweit vertreten. Mehr dazu „Die bundesweite Rufnummer 115 hilft nun auch bei Fragen rund um die Pflege“ 

  6. App EU-Schwerbehinderung

Wir wollten nicht nur eine einfache Nachrichten App, sondern etwas besonderes was es bisher noch nicht so gibt. Einen Mobilen Hausnotruf, der nicht von anderen Geräten abhängig ist. Bei den herkömmlichen Hausnotrufsystemen muss der Sender in der Nähe des Hausnotrufsystems sein, wie bei einem Schnurlosentelefon und ist somit an der häuslichen Umgebung gebunden. Mehr dazu finden Sie hier „Unsere App EU-Schwerbehinderung

7. Selbsthilfegruppen

Die Deutsche Alzheimergesellschaft bietet Gruppen für Menschen mit Demenzerkrankung an. Bei denen sich die Mitglieder mit einer beginnenden Demenz einmal die Woche treffen. Nähere dazu hier „Was kann ich tun wenn mein Angehöriger an Demenz erkrankt ist?“ 

8. Pflege-APPs

Durch die Pflege-Apps bekommen Angehörigen eine Erleichterung im Alltag. Die DAK bietet zwei Apps online an die pflegende Angehörige in Südbaden in der Pflege unterstützen. Mehr dazu hier „Pflege-APP und Demenz-Coach bietet die DAK-Gesundheit an

9. Die Arbeit verteilen

Da die Pflege sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und zudem einen unter Leistungsdruck setzt, sollte jeder sich vorab um eine Arbeitsverteilung Gedanken machen. Beispielsweise die Familie kann helfen, hier sollte vorab alles schriftlich festgelegt werden wie einen Stundenplan für die Schule. Auch könnten Pflegedienste in Anspruch genommen werden oder ehrenamtliche Helfer. Unterstützung finden Sie hier: Pflegedienste, ehrenamtliche Helfer

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wäre es denn endlich mit einer ordentlichen Bezahlung, Honorierung, Vergütung von pflegenden Angehörigen (z. B. nach Pflegegrad). Pflegende Angehörige entlasten den Staat ungemein.

Mit freundlichen Grüßen
E....

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wäre es denn endlich mit einer ordentlichen Bezahlung, Honorierung, Vergütung von pflegenden Angehörigen (z. B. nach Pflegegrad). Pflegende Angehörige entlasten den Staat ungemein.

Mit freundlichen Grüßen
E. Zacharias (pflegende Angehörige 2003/4)

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