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Wenn eine Demenz beginnt

Alzheimer hat sieben Stufen In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzkranke. Jeden Tag erkranken nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mehr als 100 Personen an Demenz. Die Alzheimer-Demenz ist nach dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der im Jahre 1906 erstmals die für die Erkrankungen typischen Ablagerungen im Gehirngewebe beschrieb.

Die Alzheimer Erkrankung tritt vor allem im fortgeschrittenen Alter auf. Die Patienten sind meistens über 80 Jahre alt. In seltenen Fällen kommt die Erkrankung auch schon bei 50-Jährigen vor. Bis heute ist die genaue Ursache der Alzheimer-Demenz nicht bekannt. Die Forscher können nur sagen das die Erkrankung zur Zerstörung von Nervengewebe im Gehirn führt und somit den Informationsaustausch zwischen den intakten Zellen verhindert.

Die Alzheimer Erkrankung ist nicht heilbar. Mit Medikamenten und geeignetem Training kann der Verlauf der Krankheit verzögert werden. Dadurch kann man Zeit gewinnen. Wertvolle Lebenszeit mit Freunden und Bekannten.

Die sieben Stufen

Die siebenstufige Skala ist ein System, das von Barry Reisberg (M.D., Klinik-Direktor der New York University School of Medicine's Silberstein Aging and Dementia Research Center) entwickelt wurde um den Krankheitsverlauf besser zu erkennen. Die verschiedenen Stufen können sich allerdings überlagern, so dass eine klare Abgrenzung schwierig sein kann.

Stufe 1: Keine Beeinträchtigung

  • Keine Gedächtnisprobleme

Stufe 2: Sehr leicht (frühste Anzeichen sind hier) 

  • Die Person vergisst Wörter oder verlegt Alltagegenstände

Stufe 3: Leicht gemindertes Wahrnehmungsvermögen 

 

  • Probleme zeigen sich bei der Wahl des richtigen Wortes oder Namens
  • Probleme bei ausführen von Aufgaben im sozialen oder Arbeitsumfeld
  • Inhalte werden vergessen die gerade gelesen wurden
  • Verlegen oder verlieren von Gegenständen
  • Schwierigkeiten bei Planung oder Organisation

Stufe 4: Mäßig gemindertes Wahrnehmungsvermögen

Bei Stufe vier sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Möglichen Symptome können dann sein:

  • Vergessen von kurz zurückliegenden Ereignissen
  • Probleme beim Lösen von Rechenaufgaben Beispielsweise Rückwärtszählen von 50 in 8 Schritten
  • Komplexe Aufgaben wie ein Dinner zu planen für Gäste oder eine Feier (Ort, Essen, Einladungen)
  • Vergesslichkeit bezüglich der eigenen Vergangenheit
  • Die Stimmung ist Niedergeschlagen und führt zur schlechter Stimmung

Stufe 5: Mittelschwer gemindertes Wahrnehmungsvermögen

Ab der fünften Stufe brauchen die Erkrankten meistens Hilfe im Alltag.

  • Es kann sich nicht mehr erinnert werden an die eigene Adresse, Telenummer oder die Schule
  • Orientierungslos in Bezug auf Zeit und Ort 
  • Die Jahreszeit kann nicht mehr zugeordnet werden
  • Probleme selbständig anhand des Wetters angemessenen Kleidung auszuwählen

Betroffenen können in dieser Stufe noch selbstständig essen und auf die Toilette gehen.

Stufe 6: Schwerwiegend gemindertes Wahrnehmungsvermögen

Betroffene benötigen in dieser Stufe umfangreiche Hilfe bei täglichen Aktivitäten. Eine Veränderung der Persönlichkeit kann auftreten.

  • Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung bei kurz zurückliegenden Ereignissen
  • Es können eventuell die Gesichter von Bekannten und fremden nicht mehr unterschieden werden
  • Es wird Hilfe benötigt beim täglichen Ankleiden
  • Das Schlafverhalten kann sich verändern (Beispielsweise Schlafen Tagsüber und nachts Aktiv)
  • Eventuelle Hilfe bei den Toilettengängen
  • Es können Probleme bei der Blasen-und Darmkontrolle auftreten 
  • Herum laufen ohne Sinn

Der Betroffene ändert häufig seinen Charakter und das Benehmen. Beispielsweise entsteht Misstrauen gegenüber anderen oder zwanghaftes Verhalten (Ringen mit den Händen).

Stufe 7: Sehr schwerwiegend gemindertes Wahrnehmungsvermögen

  • Der Betroffene kann sich in seinem Umfeld nicht mehr mitteilen
  • Worte oder Sätze sind noch möglich
  • Er kann seine Bewegungen nicht mehr kontrollieren
  • Es wird eventuell beim Aufrechten sitzen Hilfe benötigt
  • Die Fähigkeit zu Lächeln und den Kopf aufrecht zu halten kann verloren gehen
  • Die Muskeln werden starr
  • Das Schlucken fällt schwer
  • Die Reflexe sind beeinträchtigt

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