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Pflege: Flexibler Personaleinsatz ist das Gebot der Zeit

Bildbeschreibung: Eine ältere Frau mit einem Gehstock.
Foto: © Sabine van Erp

Der bpa fordert innovative Strategien zur Sicherung der pflegerischen Versorgung. Ein flexiblerer Einsatz des vorhandenen Personals bei gleichbleibender Qualität kann helfen, die Versorgungslücken in der Bremer Altenpflege zu schließen. Darauf weist der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in der aktuellen Diskussion um die Arbeit der Wohn- und Betreuungsaufsicht (Heimaufsicht) hin.

"Belegungsstopps verschlimmern nur die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Familien, weil deren Versorgungsbedarf weiter unerfüllt bleibt. Politik und Behörden müssen den Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit geben, das vorhandene Personal flexibler einzusetzen", fordert der Bremer bpa-Landesvorsitzende Sven Beyer.

Auch wenn sich die Wohn- und Betreuungsaufsicht derzeit vor allem auf Anlassprüfungen konzentriere, sei die Prüfung der Qualität in Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen gewährleistet. Schließlich bestehe ein Austausch zwischen den Prüfinstanzen, so Beyer.

"Land und Pflegekassen haben die Pflicht, die pflegerische Versorgung zu sichern. Da trotz des Anstiegs der Beschäftigtenzahl in der Altenpflege in Bremen um 15,8 Prozent die Nachfrage durch eine alternde Gesellschaft schneller steigt, muss dies durch einen klugen und flexiblen Personaleinsatz ausgeglichen werden."

Starre Fachkraft- und Präsenzquoten behinderten die Einrichtungen aber dabei, attraktive Arbeitsbedingungen und die Versorgung möglichst vieler pflegebedürftiger Menschen miteinander in Einklang zu bringen, so der bpa-Landesvorsitzende, der hinzufügt: "Die Fachkräfte müssen sich darauf konzentrieren können, ihre hohe Qualifikation gezielt einzusetzen. Dabei sollten sie von möglichst vielen Assistenzkräften unterstützt werden. Das macht die Arbeit in der Pflege attraktiver, sichert die Qualität der Versorgung und stärkt ein breites Angebot für die pflegebedürftigen Menschen in Bremen."

Autor: bpa / © EU-Schwerbehinderung



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