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Merkel plant offenbar einen Mega-Lockdown - Merkel dementiert -

Bildbeschreibung: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Mundmaske.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel denkt offenbar über eine drastische Verschärfung der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen nach. Laut Informationen der "Bild" will sie in der kommenden Woche eine Ministerpräsidentenkonferenz einberufen, um über noch schärfere Maßnahmen zu beraten. Der Grund sei dafür die neue Variante des Coronavirus, der aktuell in Großbritannien und Irland grassiert.

Dabei denke das Kanzleramt laut dem Bericht über die Einstellung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs nach. Es würde sogar im Gespräch sein, eine tatsächliche Ausgangssperre und Homeoffice-Pflicht. Endgültig entschieden sei dabei jedoch noch nichts.

Zudem soll laut Informationen der Zeitung im Verkehrsministerium gerade geprüft werden, welche Konsequenzen die hätte für Logistik und Mobilität im Land.

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Dabei sagte ein Kabinetts-Mitglied der Bild: „Es herrscht die blanke Angst wegen der Mutation.“ Zudem werde auch die Forderung nach einer landesweiten FFP2-Maskenpflicht diskutiert. Jedoch sei noch unklar, ob es genügenden Masken für alle gibt.

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Der Grund für Maßnahmen sei die neue Variante des Coronavirus. So sei in Irland der Inzidenzwert innerhalb der letzten sieben Tage von 140 auf mehr als 1000 angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute (Stand 14.01.2021) 25.164 Corona-Neuinfektionen und 1244 Todesfällen gemeldet. Dieses ist bei den Todesfällen ein neuer Höchststand. So war der bisherige Höchstwert am vergangenen Freitag mit 1188 Verstorbenen erreicht.

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Ein Regierungssprecher war auf Anfrage von EU-Schwerbehinderung nicht bereit, diesen Bericht zu kommentieren und die gestellten Fragen zu beantworten. Wir hatten die Bundesregierung gefragt:

  1. Wie sollen berufstätige die auf den ÖPNV angewiesen sind ihrer Tätigkeit nachkommen (Pflege, Ordnungskräfte, Assistenzkräfte für Menschen mit Behinderungen)?
  2. Wie sollen Menschen im Stadt-Bereich oder ländlichen Bereich sich weiter versorgen, wenn die notwendigen Geschäfte oft nur per ÖPNV erreichbar sind?
  3. Wie sollen Menschen die auf regelmäßige Arztbesuche angewiesen sind ihre behandelnden Ärzte erreichen, wenn diese nur per ÖPNV erreicht werden können?

UPDATE: Wie die dpa berichtet, widersprach die Kanzlerin im Bundesvorstand einem "Bild"-Bericht, dass auch eine Schließung des öffentlichen Verkehrs geplant sei. "Wir müssen den ÖPNV entlasten, indem wir mehr Homeoffice machen und so die Kontakte reduzieren", sagte sie laut Teilnehmerangaben.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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