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Mehrere Bundesländer wollen für AstraZeneca-Impfstoff die Impfreihenfolge lockern

Bildbeschreibung: Mehrere Impfstoffdosen auf den Covid-19" steht.
Foto: © Maksim Goncharenok

Die Impfstoff Debatte hält in Deutschland an. Kaum einer will sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen. 1.452.000 Impfstoffdosen wurden bis zum 23.Februar nach Deutschland geliefert. Laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums, wurden laut dem Impfmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI), gerade mal 363.000 Dosen (Stand 26.Februar) verimpft.

Der Impfstoff von AstraZeneca steht in der Kritik, weil er nur eine Wirksamkeit von 70 Prozent hat und sich die Meldungen von Nebenwirkungen häufen. Viele die eigentlich an der Reihe wären, laut der Impfverordnung, wollen sich aber nicht mit dem Impfstoff impfen lassen. Nun wollen drei Ministerpräsidenten dies ändern, da Hunderttausende Dosen ungenutzt herum liegen. Die Ministerpräsidenten setzten sich für eine generelle Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffs ein.

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Um eine Verschwendung von liegen gebliebenen Impfstoff zu vermeiden, mehreren sich in den Bundesländern die Forderungen nach einer Lockerung der Impfreihenfolge. Der Bayrische Ministerpräsident Markus Söder hatte vorgeschlagen, die Hunderttausende ungenutzte Impfstoffdosen des AstraZeneca aus den Depots der Bundesländer zur Impfung für alle freizugeben. "Bevor er liegen bleibt: impfen wer will", sagte Söder gegenüber der "Bild am Sonntag". So dürfe keine der Dosen übrigbleiben oder weggeschmissen werden, erklärte er. "Denn jeder Geimpfte schützt sich und andere."

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Beim Impfen müsse Deutschland Tempo machen: „Jeder Tag zählt", sagt Söder. So könne es nicht sein, dass einerseits zu wenig Impfstoff vorhanden sei, aber andererseits AstraZeneca-Vakzin "in hohen Zahlen nicht verimpft wird". Der Bayrische Ministerpräsident strebt daher eine bundesweite Regelung zur Lockerung der Impfreihfolge an. Dabei soll der Impfstoff für alle Menschen bundesweit freigegeben werden, dabei unabhängig von der Zugehörigkeit einer bestimmten Alters- oder Risikogruppe. Außerdem soll der Impfstoff auch durch Hausärzte verimpft werden können.

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Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach sich ebenfalls dafür aus, dass der Impfstoff für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein soll, solange einige Vakzine auf Vorbehalte stoßen. "Die Priorisierung ist unbedingt wichtig - zumindest so lange der Impfstoff noch Mangelware ist. Zugleich können wir es uns nicht leisten, dass Impfstoff herumsteht und nicht verimpft wird, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnen", sagte Kretschmann gegenüber der "Welt am Sonntag". "Dann müssen wir dieses strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären."

"Die Priorisierung ist ein Mittel der Mangelverwaltung" und solle für dieses Vakzin "zügig aufgehoben werden", betont der sächsische Landeschef Michael Kretschmer gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung."

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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