EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Nur wenige Pflegekräfte erhalten Corona-Prämie

Bildbeschreibung: Ein Schwester im Krankenhausflur.
Foto: © jodie covington

Der Bundesrat hat gestern das Krankenhauszukunfts gesetzt gebilligt und damit Milliardenförderungen für die Krankenhäuser, sowie die Corona-Prämie für die Pflegekräfte in den Kliniken auf dem Weg gebracht. (wir berichteten)

Dabei sieht das Gesetz vor, dass der Bund drei Milliarden Euro bereitstellt. Ziel ist es, die Kliniken zu stärken, die Länder sollen 1,3 Milliarden Euro beisteuern. Das Geld soll für moderne Notfallzentren und die Digitalisierung aufgewendet werden. Für die Investitionsmittel von Bund und Ländern wird beim Bundesamt für Soziale Sicherung ein Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) eingerichtet.

Der Einsatz der Beschäftigten Pflegekräfte und anderer Beschäftigten in den Krankenhäusern, die durch die Versorgung von Corona-Infizierten Patientinnen und Patienten besonders belastet waren wird finanziell anerkannt. Die Krankenhäuser, die in den ersten Monaten durch die Corona-Pandemie besonders stark belastet waren, können Corona-Prämien für ihre Beschäftigten bis zu 1000 Euro zahlen, dieses sei eine Anerkennung für die Leistungen während der Corona-Krise. Insgesamt stehe hier für ein Volumen von 100 Millionen Euro bereit.

Bei der Corona-Prämie für die Pflegekräfte gehen offenbar über 70 Prozent der Kliniken in Deutschland leer aus. So würden nur 433 Krankenhäuser die erforderlichen Kriterien erfüllen, heißt es in einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf die Anfrage der Linken.

Abonnieren Sie unseren Newsletter*

* Mit den Abonnoment des Newsletters, akzeptieren Sie unsere Datenschutzrichtlinie

Abonnieren sie uns auf Google-News

1.585 allgemeine Krankenhäuser gab es Ende 2018. Hiervon machen 27,3 Prozent die genannten 433 aus. So gelten als besonders belastet danach Krankenhäuser die weniger als 500 Betten, zwischen Januar und Mai mit mindestens 20 Corona-Patienten hatten. Auf 318 Krankenhäuser treffe diese laut der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums zu. Zum anderen werden Klinken mit mehr als 500 Betten berücksichtigt, die mindestens 50 Corona-Patienten hatten. Dieses treffe auf 115 Krankenhäuser zu.

So haben die Betriebs- und Personalräte angekündigt, nicht wie nicht wie gesetzlich vorgesehen an der Verteilung der Gelder mitzuwirken, weil bei der Corona-Prämie dürften viele Beschäftigte leer ausgehen. Nur bis zu 100.000 von insgesamt 440.000 Pflegekräften würden von der Corona-Prämie im Krankenhaus profitieren, hieß es in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



Kurznachrichten

Coronavirus

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank