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RKI: Vermehrte Corona Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen

Bildbeschreibung: Ein Pflegeheim mit Rollatoren und zwei Rote Viren.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat gestern in seinem aktuellen Lagebericht mitgeteilt das es einen Anstieg der Infektionszahlen in Pflegeeinrichtungen gibt. (Lagebericht) "Es werden auch wieder vermehrt COVID-19-bedingte Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet", heißt es darin. "Da sich wieder vermehrt ältere Menschen anstecken, nimmt die Anzahl der schweren Fälle und Todesfälle zu. Wir können weiterhin schwere Erkrankungen und Todesfälle vor allem vermeiden, indem wir die Ausbreitung von SARS-CoV-2 verringern.“

Daher ist es weiterhin notwendig, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert, z.B. indem sie Abstands- und Hygieneregeln konsequent – auch im Freien – einhält, Innenräume lüftet und, wo geboten, eine Mund-Nasen-Bedeckung korrekt trägt. Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – sollten möglichst gemieden und Feiern auf den engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt bleiben.

Weiter teilt das RKI mit: „Am 15. Oktober 2020 tritt die Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft, auf deren Grundlage die Nationale Teststrategie angepasst wurde. Übergeordnetes Ziel der Nationalen Teststrategie ist weiterhin die Versorgung symptomatischer COVID-19-Fälle, der Schutz vulnerabler Gruppen sowie die Verhütung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Die Aktualisierung beinhaltet den zielgerichteten Einsatz von Antigentests und die Ausweitung der Testung auf weitere Personengruppen.“

„Von den Fällen unter Personal in medizinischen Einrichtungen (§23) waren 73% weiblich und 27% männlich. Der Altersmedian lag bei 40 Jahren. Die hohen Fallzahlen bei Betreuten und Tätigen in Einrichtungen nach §36 IfSG stehen im Einklang mit der Anzahl der berichteten Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen.“

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Zu den Einrichtungen zählen Alten- und Pflegeheime, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte, sowie Justizvollzugsanstalten. Hier sind Insgesamt 21.114 der Fälle unter den Betreuten und 11.707 Fälle unter den Beschäftigten registriert wurden. (Stand 15.10.2020, 0:00 Uhr)

Insgesamt wurden in Deutschland 341.223 laborbestätigte COVID-19-Fälle an das RKI übermittelt, darunter 9.710 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen, Stand 15.10.2020, 0:00 Uhr.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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