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Spahn ruft Pflegekräfte und medizinisches Personal zur Corona-Impfung auf

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Mediziner und Pflegekräfte im Gesundheitswesen dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Es ist ein Gebot der Vernunft und der Solidarität, dass diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten, sich ebenfalls impfen lassen, zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz der ihnen anvertrauten Patienten“, sagte Spahn der Rheinischen Post (Montag).

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Er selbst werde sich sofort impfen lassen, wenn er an der Reihe sei. „Und ich möchte auch mit meiner Impfung davon überzeugen, dass es ein sicherer Impfstoff ist.“

Weiter heißt es in der Rheinischen Post: Zahlreiche Mitarbeiter im Gesundheitswesen hatten erklärt, sich nicht impfen lassen zu wollen. So sein laut einer Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin rund die Hälfte der Pflegekräfte und ein Viertel der Ärzte skeptisch und wollen sich nicht impfen lassen.

Spahn lehnt eine Corona Impflicht für Pflegekräfte und Ärzte weiterhin strikt ab. „Wir haben immer klar gesagt, dass es keine Impfpflicht geben wird“, sagte Spahn bereits letzten Mittwoch in Berlin. Dieses gelte auch für den Bereich der der Pflege und Krankenhaus.

Spahn hatte erneut appelliert an die Ärzte und Pflegekräfte und alle die im Gesundheitswesen arbeiten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Dabei hatte er von einer Frage der Vernunft gesprochen, denn die Impfung sei der Schlüssel raus aus der Pandemie.

Zudem würden die Ärzte und Pflegekräfte eine doppelte Verantwortung tragen. So habe wer im Gesundheitswesen arbeiten, für sich und besonders Verwundbare eine besondere Verantwortung, betonte Spahn. Auch hätten Sie darüber hinaus eine Vorbildfunktion.

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Spahn hatte am Dienstagabend den 29 Dezember in den ARD-„Tagesthemen“ eine Verlängerung des Lockdowns in Aussicht gestellt. So sei man bei der Eindämmung der Pandemie in Deutschland „bei Weitem noch nicht da, wo wir hinmüssen“, sagte der Minister. Es werde deshalb nach dem 10. Januar „ohne Zweifel Maßnahmen geben“. Es sei jedoch noch nicht klar in welchem Umfang, das müssten Bund und Länder dann bei ihrer geplanten Konferenz am 5. Januar entscheiden.

In Deutschland wurden laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) bereits mehr als 265.000 Menschen (Stand 04.01.2020) gegen das Coronavirus geimpft. Dabei wurden die meisten geimpft in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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