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#Einig sind wir Viele – eine starke Aktion für einen starken Pflegeberuf

Bildbeschreibung: Eine Frau mit einer Mundmaske.
Foto: © Rusty Watson

Mit einer Stimme sprechen und gehört werden, sich engagieren und die Zukunft des Pflegeberufs mitgestalten – wie groß der Wunsch nach Beteiligung und Zusammenhalt bei beruflich Pflegenden in Bayern ist, haben eine breit angelegte digitale Befragung und selektive Tiefeninterviews gezeigt. Leidenschaftlich bekennen sich dabei viele der Befragten zu ihrem Beruf und zu dem Wunsch, dessen Rahmenbedingungen zu verbessern.

Zusammenhalt und Engagement in der Pflege – für diese Ziele setzt sich die 2017 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründete Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ein. Mit ihrem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Mitgliedschaft ist sie „Bayerns Stimme für die Pflege“. Die Verantwortlichen in Vorstand und Präsidium der Vereinigung, allesamt selbst in der Pflege tätig, wissen aus eigener Erfahrung, wo Hilfe und Verbesserung gebraucht werden. Dabei war schon von Anfang an klar: Auf hohe Beteiligung – sprich: eine hohe Mitgliederzahl – kommt es entscheidend an, um gehört und nicht länger überhört zu werden.

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Pflegemonitoring, Pflegepool, Pflege-Hotline: die VdPB macht ernst

Wo es nur geht, setzt sich die VdPB konkret für ihre Mitglieder – und darüber hinaus oft für die gesamte Berufsgruppe – ein. Im Mai 2020 startete sie das „Pflegemonitoring“ in Bayern, um endlich auf wissenschaftlicher Basis erhobene, belastbare und regional aufgeschlüsselte Daten zum vielbeschworenen Mangel an Pflegefachkräften zu bekommen. Seit ihrer Gründung unterstützt sie ihre Mitglieder, zur Zeit sogar alle Pflegenden in Bayern, durch kostenlose berufsrechtliche Beratung. Mit einer Corona-Hotline, Impfberatung und einem von ihr ins Leben gerufenen Pflegepool steht sie jetzt in der Pandemie bereit. Auf einer speziellen Plattform können sich Pflegekräfte eintragen, die aktuell nicht in der Pflege arbeiten oder freie Kapazitäten haben und bereit sind einzuspringen, wo durch Corona unzumutbare Engpässe entstehen. Bereits im März 2020, in der ersten Corona-Welle, hatten sich innerhalb von nur einer Woche 2.500 hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen bei der VdPB gemeldet!

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Jede Stimme zählt!

Um stärker und noch handlungsfähiger zu werden, startet die Vereinigung jetzt mit Unterstützung der Gesundheitskommunikations-Agentur Remy&Remy aus Augsburg eine breit angelegte Social-Media-Kampagne. Mit dem Claim #Einig sind wir Viele ist die klare Botschaft verbunden: Nur mit Einigkeit und Zusammenhalt werden wir die Situation der Pflege verbessern. Er appelliert zudem bayernweit an die Pflegenden, der VdPB ihre Stimme zu geben. Damit können beruflich Pflegende die VdPB unterstützen, ihre Aktivitäten in den Bereichen #pflegeverändern, #pflegehelfen und #pflegeverstehen noch zielgerichteter auszusteuern.

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Denn es gibt viel zu tun! So etwa im Bereich der Vorbehaltsaufgaben: Vom Gesetzgeber ist mit den vorbehaltenen Tätigkeiten die Basis für eine (längst überfällige!) klare Definition des Kompetenzbereichs des Pflegeberufs geschaffen. Nun geht es darum, diese Definition inhaltlich konkret auszugestalten. Auf www.einigsindwirviele.de können sich beruflich Pflegende über die VdPB informieren und kostenfrei Mitglied werden.

VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner ist – als Leiter einer Pflegeeinrichtung in Altötting – ein Mann der Praxis und der klaren Worte. Er vertritt mit viel Zeit und Engagement in der Politik, aber auch in Fernseh- und Radioauftritten die Anliegen der VdPB in der Öffentlichkeit: Anerkennung für die Pflegenden, die mehr ist als schöne Worte, Verbesserung der Arbeitssituation, die alle spürbar entlastet – und eine Interessenvertretung, an der die Politik nicht mehr vorbeikommt.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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