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Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert mehr politische Vorgaben

Bildinhalt: Ein Seil mit einem Knoten in der Mitte

An die Selbstverwaltung richtet sich Jens Spahn in Zukunft sich bei Streitfragen besser zu verständigen. So drohe er Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäuser sich mehr als in der Vergangenheit politisch einzuschalten. Spahn sagte dem Tagesspiegel: „Wenn die Selbstverwaltung nicht liefert, werde ich das Parlament öfter als bisher bitten, uns im Ge­sund­heits­mi­nis­terium entscheiden zu lassen“.

So würde es dann „eindeutige Fristen und Vorgaben“ geben. Jens Spahn sagte: „Es kann nicht angehen, dass Krankenkassen und Ärzte Jahre lang verhindert haben, dass Patienten vor bestimmten Eingriffen wie Mandeloperationen oder Gebärmutter­entfernungen eine zweite ärztliche Meinung einholen können“. Das Vertrauen würde so zerstört werden. Dieses sei auch bei den Personaluntergrenzen für die Pflege gewesen.

Spahn sagte: „Jahrelange Diskussionen ohne Ergebnis“. 2019 will Jens Spahn die medizinische Qualität in Krankenhäusern zu einem Schwerpunkt machen. Die Anzahl der Pflegebedürftigen von drei Millionen im Jahr 2015 könnte auf vier Millionen bis 2035 steigen. Dieses geht aus der Simulationsrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (iw) vor, dass in Berlin am 10 September 2018 vorgestellt wurde. Es wurden vom iw zwei Szenarien überprüft, dabei wurden vom Statistischen Bundesamt die vorliegenden Zahlen der Pflegestatistik aus dem Jahr 2015 verwendet. 

Beim ersten Szenario wurde davon ausgegangen das der Gesundheitszustand der Menschen bis 2035 unverändert bleibt. Auf etwas mehr als vier Millionen Menschen würde dann die Zahl der Pflegebedürftigen steigen. Im Zweiten Szenario wurde von einer steigenden Lebenserwartung ausgegangen mit einer besseren Gesundheit, dann würde sich die Pflegebedürftigkeit in einem späteren Lebensalter verschieben.

Bei 3,8 Millionen würde dann die Zahl der Pflegebedürftigen liegen, so das Institut iw. Der Mehrbedarf beim ersten Szenario an Altenpfleger wäre 150 000 bis 2035, im zweiten Szenario würden 130 000 zusätzlich benötigt. Doch es sind heutzutage schon viele Stellen nicht besetzt in der Pflege. In der Studie heißt es: „Im Jahr 2017 kamen auf 100 offene Stelle gerade einmal 22 arbeitslose Pflegekräfte“.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht sich in seinem Weg bestärkt durch das Gutachten der Bundesregierung, die Bedingungen in der Pflege durch die „Konzentrierten Aktion Pflege“ verbessern zu wollen, diese wird auch vom Bundesarbeits- und vom Bundesfamilienministerium mitgetragen. Jens Spahn sagte am 10 September 2018 in Berlin vor Journalisten: „Wir werden Zehntausende neue Pflegekräfte brauchen“. „Es ist müßig, darüber zu streiten, wie viele genau es sein müssen. Klar ist: Es müssen viele sein.“ Deshalb müsse der Pflegeberuf attraktiver werden.

Quelle: aerzteblatt.de

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