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Mehr Flexibilität bei den Assistenzberufen in der Pflege

Bildbeschreibung: Ein Mädchen mit einer Mundmaske.
Foto: © Charlotte Mai

Der Stadt Hamburg und den Pflegekassen obliegt die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung. Der steigende Pflegebedarf hinterlässt sichtbare Versorgungslücken, die durch die sogenannte Pflegereform deutlich vergrößert werden. "Hier muss etwas passieren. Mit der Schaffung einer einjährigen qualifizierten Ausbildung für Pflegeassistenten könnte die Situation entschärft werden", betont Frank Wagner, Landesvorsitzender des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa).

"Während die große Mehrheit der anderen Bundesländer diese Möglichkeit kennt oder ausbaut, gibt es in Hamburg nur die Ausbildung zum Gesundheits- und Pflegeassistenten. Das reicht jedoch nicht aus, um den personellen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden", ergänzt Wagner. "Es ist notwendig, weitere Kräfte zu qualifizieren und diesen mehr Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Pflege zu bieten. Dazu kann eine neue einjährige Assistenzausbildung beitragen."

Wagner fordert den Hamburger Senat auf, dafür die landesrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Im Nachgang müssten alle für die Sicherstellung der Pflege Verantwortlichen in Gespräche darüber eintreten, wie neben der Flexibilisierung auch die Refinanzierung der Kosten für die Helferinnen und Helfer sowie für die Assistenzkräfte in der Pflege erfolgen kann.

"Auch die Inhalte der Ausbildung gehören auf den Prüfstand, damit sie passgenau sowohl auf die Einrichtungen und Dienste der Langzeitpflege als auch auf die Krankenhäuser zugeschnitten werden können", so der bpa-Vorsitzende.

Die Einrichtung eines neuen Assistenzberufes mit einjähriger Ausbildungszeit sei im Sinne der Gewinnung von Pflegekräften und deren Qualifizierung dringend notwendig und somit eine erforderliche Reaktion auf die vielfältigen Anforderungen in der Pflege.

Autor: bpa / © EU-Schwerbehinderung



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