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Pflegende sollen zu Hause unterstützt werden durch „Pflege Ko-Pilot“

Bildinhalt: Eine Pflegende die die Hand hält von der Pflegebedürftigen Person

Andreas Westerfellhaus, der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung hat vorgeschlagen ein „Pflege Ko-Piloten“ einzuführen. In der häuslichen Beratung soll dieser Pflegende unterstützten. Westerfellhaus hatte in Berlin am 21 November 2018 gesagt dass dadurch „Über­forderung in der häuslichen Pflege von Anfang an vermeiden“ werde soll. Oft würde die Pflegebedürftigkeit plötzlich ungeplant auftauchen, so Westerfellhaus.

Obwohl es viele Informationsmöglichkeiten gebe, würden viele oft unvorbereitet in die Pflege Situation kommen um ihre Angehörige zu pflegen. Westerfellhaus sagte: „Als junger Vater war ich froh, wenn mir unsere Hebamme gezeigt hat, wie ich mich verhalten soll, und ich war froh, einen Ansprechpartner zu haben, dem ich vertrauen kann“.

Im häuslichen Umfeld könnten die „Pflege Ko-Piloten“ bei der Pflegebedürftigkeit eine vertrauensvolle Unterstützung bieten. Die Pflegebedürftigen und Angehörigen sollen besucht werden von den „Pflege Ko-Piloten“, die in einen Pflegegrad eins bis fünf eingestuft sind oder die gepflegt werden bereits, sowie deren Pflegesituation sich verändert hat. Zudem sollen Sie ein beraterisches Wissen miteinbringen und ein psychosoziales.

Ein spezifisches Qualifikationsprofil mit einem selbständigen Leistungserbringe handelt es sich so Westerfellhaus. So dürfe es sich nicht um Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung oder von Pflegekassen handeln, so Andreas Westerfellhaus. Im Dokument Westerfellhaus heißt es: „Dieser präventive Ansatz würde bereits mittelfristig zu Einsparungen, vor allem durch geringere Krankheitskosten bei Pflegebedürftigen und Pflegepersonen, führen, die die Kosten des ,Pflege Ko-Piloten' deutlich übersteigen werden“.

Dazu könne beitragen die Begleitung durch den „Pflege Ko-Piloten“ ein unangemessenes Verhalten in der häuslichen Pflege zu verhindern. Westerfellhaus sagt zudem: „Viele lassen sich darauf ein, einen Angehörigen zu pflegen, ohne zu wissen, was sie erwartet“.

„Manche reagieren dann in den möglichen Konflikten anders, als sie es von sich erwartet hätten.“ So könne es dann zu körperlicher und verbaler Gewalt kommen. Darum wurde auf der Veranstaltung zu Rechtsschutzpotenzialen ein Gutachten bei Versorgungsmängeln in der häuslichen Pflege alter Menschen vorgebracht, das von Karl-Josef Laumann in Auftrage erstellt wurde, den Amtsvorgänger Westerfellhaus.

In diesen ging es um bestehende rechtliche Rahmenbedingungen zum Schutz des Versorgungsabhängigen Menschen zu Hause in Pflege ob dieser Schutz zu Hause ausgiebig gewährleistet werden kann.

16 Empfehlungen legen die Gutachter vor, dabei die Verankerung der gewaltfreien Pflege im Gesetz, Herausforderungen häuslicher Pflege, die Durchführung einer bundesweiten Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung, sowie die Förderung der Inanspruchnahme entlastender Hilfen. Im Gutachten so: „Eine wesentliche Rolle bei der Verhinderung von Überforderung spielen entlastende Hilfen“. „Das betrifft gerade auch die Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege.“

Teilweise sein in der Art die Angebote unbekannt, auch würden sie zum Teil obwohl Bedarf besteht nicht in Anspruch genommen werden, aus diversen Gründen. Durch individuelle Pflegeberatungen, Öffentlichkeitsarbeit und allgemeiner müsse der Sachlage dadurch entgegengebracht werden.

Zudem müssten auch die Hemmschwellen gesenkt werden damit die Angebote in Anspruch genommen werden, damit viele den richtigen „Pflegemix“ aus Angehörige, professionellen Fachpflegekräften, ehrenamtlichen Pflegenden sowie technische Hilfsmittel erreicht werden können.

Die Integration der Thematik „Gewaltfreiheit der häuslichen Pflege“ sind weitere Empfehlungen, sowie Pflegekurse, Pflegeberatungs-Richtlinien, sowie die Erfassung von Daten über Gewalt in der häuslichen Pflege.

Quelle: aerzteblatt.de

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