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EU-Ausland: Umzug kann erstattet werden

Bildbeschreibung: Strand von Morro Jable auf Fuerteventura

Es ist der Traum vieler, wenn die Rente kommt auszuwandern und auf den Kanaren oder anderswo zu leben. Gerade weil die Rente im EU- Ausland weiterhin gezahlt wird. Nicht selten wagen diesen Schritt auch Rentner, die bereits einen Pflegegrad besitzen. Da bereits in vielen EU- Ländern die notwendige Pflegeberatung kein Problem ist, steht diesem Schritt oft nichts entgegen, denn es ist meist die Ehe- Partner/In die dann als pflegende angehörige mit auswandert.

Zwar ist oftmals die Gesundheitsversorgung nicht mit der in Deutschland vergleichbar, doch diese Einschränkung wird oft hingenommen, zumal private Krankenversicherungen die Risiken bei der Gesundheitsversorgung reduzieren. Das Pflegegeld, welches ebenfalls aus Deutschland in das EU- Ausland gezahlt wird, kann dabei ein Kompensator der oft im EU- Ausland existierenden erhöhten Kosten sein.

Es gibt aber auch Risiken, die erst dann deutlich werden, wenn die pflegebedürftige Person eine Verschlechterung in ihrer Pflegebedürftigkeit erfahren muss, die einen erhöhten Pflegegrad zur Folge hat. Wird dann noch festgestellt, dass an den Örtlichkeiten im EU- Ausland die Bedürfnisse der zu pflegenden Person nicht mehr gesichert werden können, vielleicht sogar ein Pflegeheim in Betracht gezogen werden muss, kommt es nicht selten zu Problemen. Die Kosten von Pflegeheimen werden im EU- Ausland nicht übernommen, da diese zu den Pflegesachleistungen zählen, die nach derzeitiger Rechtsprechung nicht exportierbar sind.

Auch andere Umstände können dazu führen, dass der erhöhte Pflegeaufwand dazu führt, dass eine Pflege von pflegenden Angehörigen im EU- Ausland nicht mehr zu 100% sicher gestellt werden kann. Der Weg zurück nach Deutschland ist dann oft die logische Konsequenz. Hierbei könnten die Pflegekassen helfen, denn nicht selten reicht der erhöhte Pflegegrad dafür aus, einen Umzug nach Deutschland zu begründen, der u.U. sogar von der Pflegekasse übernommen wird.

Grundsätzlich ist es möglich, bei einem Umzug, der allerdings begründbar und notwendig sein muss, die Kosten von bis zu 4000 Euro von der Pflegekasse übernehmen zu lassen. Wichtig ist dabei nur, dass dieser vorher bei der Pflegekasse beantragt und gut begründbar ist. Dabei könnte bereits die Erhöhung des Pflegegrades ein ausreichendes Argument sein um den Umzug zu begründen.

 

 

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