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Änderungen 2019 für Pflege und Gesundheit

Bildinhalt: Ein Gelbes Schild unten steht 2018 in schwarzer Schrift die Zahl ist durchgestrichen mit einen roten Strich und dadrüber steht 2019 in schwarzer Schrift

Ab dem 1 Januar 2019 gibt es in der Pflege und im Gesundheitswesen einige Änderungen. Der Bundegesundheitsminister Jens Spahn hat diese durch mehrere Reformen ins Rollen gebracht. So wurde der Beitrag der Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht auf 3,05 Prozent und für Kinderlose auf 3,3 Prozent. Dadurch soll die Leistungsverbesserungen finanziert werden.

Zudem ist die Anzahl an Pflegebedürftigkeit gestiegen durch die Änderung von der Pflegestufe den Pflegegrad. 3,41 Millionen Menschen haben 19 Prozent mehr Leistung im Dezember 2017 erhalten als 2015. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen ab Anfang diesem Jahres den Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Zudem wird der von den Krankenkassen festzusetzende Zusatzbeitrag gleich aufgeteilt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sowie Rentnern und die Rentenversicherung. Der Zusatzbeitrag ist für 2019 auf 0,9 Prozent von 1 Prozent gesunken. Jedoch bestimmen im einzelnen die Krankenkassen wie hoch der Zusatzbeitrag ausfällt.

In Zukunft müssen Personaluntergrenzen von Krankenhäusern eingehalten werden um damit die Pflege zu verbessern. Zunächst wurde diese durch eine Rechtsverordnung auf vier „pflegesensitive Bereiche“ bestimmt: Kardiologie, Intensivmedizin, Unfallchirurgie und Geriatrie. 13 000 neue Stellen sollen für die Pflege entstehen in den Pflege- und Altenheimen. Durch die Krankenkassen sollen diese finanziert werden.

Jede zusätzliche Stelle soll vollständig von der Krankenversicherung finanziert werden in der Krankenhauspflege um dort die Personalausstattung zu verbessern. Für höhere Tarifabschlüsse wegen Zusatzkosten sollen sie auch aufkommen. Von den Krankenkassen müssen in der häuslichen Krankenpflege die Tariflöhne zugestimmt werden. Das Gesetz sorgt für mehr Attraktivität bei den Ausbildungsplätzen. So soll ab diesem Jahr 2019 die Vergütungen im ersten Ausbildungsjahr ab diesem Jahr vollständig von den Krankenkassen übernommen werden bei Auszubildenden in Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und in der Krankenpflegehilfe. Jedoch haben die Pflegeexperten gesagt, dass der Pflegeengpass durch eine bessere Bezahlung nicht alleine gelöst werden könne.

Es müsse auch die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um auch Berufsaussteiger oder Teilzeitkräfte wieder zu gewinnen, um wieder in den Beruf einzusteigen oder mehr zur arbeiten. In Zukunft wollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtung finanzielle Unterstützung anbieten um Familie und Beruf mit der Pflege besser vereinbaren zu können.

Rund 70 Millionen Euro jährlich an mehr Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssen Krankenkassen aufbringen. So soll auch die Digitalisierung mehr gefördert werden um Bürokratische Hürden mehr entgegenzuwirken. 12 000 Euro soll dafür einmalig pro Einrichtung zu Verfügung gestellt werden von der Pflegeversicherung. Zeitgleich sollen Angehörige in der Pflege mehr gestärkt werden, denn ohne Sie würde die Pflege nicht möglich sein, wie die neuesten Statistiken zeigen. 76 Prozent der Leistungsempfänger 2,59 Millionen Pflegebedürftige leben zu Hause.

Von den Angehörigen werden 1,76 Millionen gepflegt. Es soll leichteren Zugang geben für die Pflegenden Angehörigen zu stationären medizinischen Rehabilitationsleistungen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, für die Betreuung, wenn die pflegebedürftige Person mit in die Rehaeinrichtung geht, falls dies nicht geht kümmern Sie sich um die Betreuung.

Quelle: aerzteblatt.de

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