Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Pflegepersonalmangel besonders in der Altenpflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau liegt in einem Bett

Im letzten Jahr hat weiter der Personalnotstand in der Pflege zugenommen laut Medienbericht. Fast 40 000 Stellen 2018 im Jahresdurchschnitt in der Pflege sein unbesetzt gewesen, dies schrieb das Düsseldorfer Handelsblatt vom Dienstag.

Danach sind 15 707 in der Krankenpflege und 23 862 in der Altenpflege weggefallen. So hatte es laut dem Bericht 2017 in der Krankenpflege 14 700 unbesetzte Stellen und in der Altenpflege 23 300 Stellen gegeben.

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Steigung des Personalmangels zurück geführt auf den steigenden Bedarf an Pflegekräften. Um rund 20 000 ist hingegen die Zahl der Beschäftigten gestiegen in der Kranken- und Altenpflege. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte zediert das Handelsblatt: „Es gibt immer mehr Pflegekräfte. Aber es sind trotzdem noch nicht genug“. „Denn der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte.“ Um den Beruf in der Pflege attraktiver zu machen hatte er angekündigt zusätzliche Anstrengungen umso gegen den Personalmangel wirken zu können.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte vorgeschlagen, nach dem französischen Vorbild die Überstunden der Pflegefachkräfte steuerfrei zu bezahlen. Man sei zeitweilig abhängig von der Bereitschaft der Pflegekräfte Überstunden zu tätigen. Denn dadurch könnte man die Pflegefachkräfte besser bezahlen und auch Zeichen geben für Wertschätzung. Quelle: aerzteblatt.de

Zurzeit müssen in Deutschland stationäre Pflegeeinrichtungen, sowie ambulante Pflegedienste Anfragen von Pflegebedürftigen ablehnen, da Sie nicht genügend Personal haben. Meurer sagte: „Und diese Entwicklung wird zunehmend“.„ Denn die Schere zwischen der Anzahl der Pflegekräfte und der Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter aufgehen.“ In den letzten Jahren wurden von den Trägern der Pflegeheime viele neue Arbeitsplätze geschaffen, dies hatte Meurer betont. Die Anzahl der examinierten Altenpfleger ist zwischen 2013 und 2017 von 260 400 auf 308 550 angestiegen, dies haben die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aufgezeigt. Die Altenpflegehelfer Anzahl stieg im selben Zeitraum von 204 600 auf 252 450 an. Meurer, auch in der Ausbildung gebe es einen Höchststand.

41 553 Menschen wurden 2008 und 2009 ausgebildet in der Altenpflege, 2017 waren es 68 260. Meurer sagte: „Doch die Zahl derjenigen, die Pflege benötigen, wächst noch schneller“. Damit dem Problem besser begegnet werden kann fordert er eine Neuauflage der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“, so wurde auch 2012 und 2015 die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege gefördert. Meurer, es solle Beispielsweise nun die Umschulung zur Pflegefachkräften gefördert werden.

Meurer sagt zudem: „Wenn die Quote auf 49 Prozent sinkt, erklären uns die Heimaufsichtsbehörden, dass wir keine neuen Bewohner mehr aufnehmen sollen“. So würde dies acht bis neun Monate im durschnitt dauern, bis eine offene Pflegestelle wiederbesetzt werden kann. Meurer sagte: „Man muss sich entscheiden, ob man die Fachkraftquote flexibler handhaben will und dafür mehr Pflegebedürftige versorgen kann oder ob man sie lässt, wie sie ist, und in der Folge einige Pflegebedürftige unversorgt bleiben“. „Unser Ziel ist es, mit den Ressourcen, die wir haben, alle Pflegebedürftigen zu versorgen.

Bei einem solchen Ziel ist die Fachkraftquote momentan nicht zu halten.“ Ein Raum sollen geschaffen werden zwischen 45 und 50 Prozent bei der Fachkraftquote dieses fordert Meurer. Eine Absage geben Meurer und Rainer Brüderle, der Präsident des bpa-Arbeitgeberverbands, einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag in der Altenpflege, diesen haben die Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag bereits als Ziel.

In den letzten Jahr sind die Gehälter in der Altenpflege um 4,7 Prozent angestiegen ohne Tarifverträge, wobei der Anstieg der Löhne in der Gesamtwirtschaft nur bei 2,5 Prozent war, so Brüderle. Das Zeige das in einem Mangelberuf höhere Gehälter gezahlt werden und der Markt von selber dafür sorge. Es brauche auch keine Tarifverträge um für Transparenz bei den Gehältern zu sorgen. Die Arbeitsvertragsrichtlinien die von den Arbeitgebern selbst vorgelegt werden, würden auch für Transparenz sorgen. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat sich am 7 September 2018 geäußert, dass Sie es begrüßen würden, wenn der Zuzug qualifizierter Pflegefachkräfte nach Deutschland erleichtert würde.

In den kommenden 15 Jahren wird sich die Situation, des Personalmangels verschärften, den mehr als die Hälfte der BRK-Pflegekräfte wird dann in Rente sein. Brigitte Meyer, die BRK-Vizepräsidentin sagte: „Wenn die Politik jetzt nichts macht, ist in 15 Jahren ein Drittel der Pflegebedürftigen unversorgt. Das wäre der GAU“. Der Einsatz von Fachkräften aus dem Ausland sei, deshalb umso wichtiger. Leonhard Stärk sagte: „Wir brauchen staatlich organisierte und finanzierte Anwerbeprogramme. Das können wir Verbände nicht mehr alleine stemmen“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank