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Debatte in Nächster Runde bei den Untergrenzen für das Pflegepersonal

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

Die Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) bemängelt das seit Januar 2019 in Kraft getretene Gesetz „Personaluntergrenze für pflegesensitive Krankenhausbereiche“. Hierbei geht es der DGNI eher weniger um den grundlegenden Ansatz, Untergrenzen festzusetzen, sondern um die Umsetzbarkeit und Ausgestaltung.

Der DGNI hatte mitgeteilt: „Grundsätzlich erscheint eine gesetzliche Festlegung von Untergrenzen im Verhältnis von Pflegekraft zu Patienten sinnvoll. Ob mit den im neuen Gesetz festgelegten Untergrenzen allerdings das geplante Ziel der Qualitäts­verbesserung sowie der deutlichen Entlastung der Pflegenden erreicht werden kann, bleibt abzuwarten“. 

Für einen Personalschlüssel von einer Pflegekraft spricht sich die Fachgesellschaft aus für neurologische Intensivstationen, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Versorgung von zwei Patienten. Bei der Tageschicht sind maximal 2,5 Patienten pro Pflegekraft zu betreuen und in der Nachtschicht 3,5 Patienten laut Gesetz.

Das Gesetz ist im Vergleich auf internationale Ebene im unteren Feld. Die Fachgesellschaft sagte: „Es sollen zudem initial nur die 25 Prozent der schlechtesten Krankenhäuser im Hinblick auf Personal/Patientenverhältnis an die übrigen 75 Prozent angeglichen werden“.

Jedoch bei den Berechnungen der Untergrenzen ist das Risiko gegeben das bei knapp oder auf dem Niveau der am mangelhaftesten besetzten Kliniken, dass Kliniken mit einem besseren Personalschlüssel Personal sparen und zudem auch die gesetzlichen Vorgaben einhalten würden. Sylvia Bele, aus dem DGNI-Präsidium sagte: „Daher erscheint ein positiver finanzieller Anreiz für Krankenhäuser mit besserem Personalschlüssel eigentlich als besserer Ansatz“.

Doch könne die neue Gründung von Pflegestellen und Bestimmungen von Untergrenzen die Versorgung zurzeit nicht verbessern, da der Markt von Pflegefachkräften leergefegt ist. Der DGNI sagte: „Im Gesetz fehlen grundsätzlich der Anreiz zur Bindung der Pflegekräfte an die jeweilige Versorgungseinheit und das Krankenhaus, zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes in einem pflegesensitiven Bereich sowie die Aufwertung und Wertschätzung des Pflegeberufes“.

Quelle: aerzteblatt.de

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