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Der Pflegebedarf kann nur mit Zuwanderung gelöst werden

Bildinhalt: Eine Hand schüttelt die andere Hand

In den nächsten Jahren wird die Zahl der Pflegebedürftigen immer mehr ansteigen und die Zahl der informell Pflegenden wird dieses immer weniger auffangen können. Auf dem 15 Contec-Forum in Berlin hatte dieses Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erläutert. Die informelle Pflege wird durch eine Bezugsperson ausgeübt, die keine Ausbildung in der Pflege hat. Johannes Geyer sagte: „Die Lücke, die hier entsteht, ist eine der größten Zukunftsherausforderungen für das gesamte Pflegesystem“.

Die Auswirkungen auf die Wirtschaft müsse bei der informellen Pflege miteinbezogen werden. So wird die Arbeitszeit oft verringert, damit gepflegt werden könne. Um die Pflegebedarf gerecht werden zu können ist eine Zuwanderung nötig. 

Harald Kuhne, der Ministerialdirektor und Leiter der Zentralabteilung beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) sagte, dass der Bedarf nicht abgedeckt werden könne, denn die Zahl der informell und professionell Pflegenden sei nicht ausreichend. Darum könne sich Deutschland nicht den „Luxus der Fremdenfeindlichkeit“ leisten. Beispielsweise hatte Kuhne Ungarn genannt, die keine Ausländer mehr im Land aufnehmen. So sagte er: „Überall in der westlichen Gesellschaft ist der Pflegemangel ein Problem“. Auch würde es kaum staatliche Strategien geben um dieses zu meistern.

Mit einem Pilotprojekt des BMWi von 2012 bis 2016 hatte Deutschland gute Erkenntnisse gewonnen, bei den rund 200 Auszubildenden aus Vietnam die zur Altenpflegekraft ausgebildet wurden in Deutschland. 75 Prozent arbeiten heutzutage immer noch in der gleichen Einrichtung. Außerdem seien alle Träger, die befragt wurden mit den praktischen und schulischen Leistungen der Pflegekräfte zufrieden bis sehr zufrieden.

Andreas Westerfellhaus, der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, sagte, dass in der Pflege die Arbeitsbedingungen wieder besser werden müssen, so dass die Pflegefachkräfte wieder zurückgeholt werden können, die wegen den schlechten Rahmenbedingungen aufgehört haben. Westerfellhaus sagte: „Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie die Zusammenarbeit der Professionen in Zukunft aussieht“. „Wir haben die Absicht, die Zusammenarbeit neu zu justieren.“

Auch fordert Westerfellhaus, flächendeckende Tarifverträge für die Pflege und neue Arbeitszeitmodelle. Im gleichen Zusammenhang hatte er die beiden Kliniken der Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften gelobt, die seit diesem Jahr 2019 eine 35-Stunden-Woche bei vollem Gehaltausgleich für Mitarbeiter der stationären Pflege haben.

Quelle: aerzteblatt.de

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