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Brandenburg: Den Verbund der Pflegeschulen fördert das Sozialministerium mit 16 000 Euro

Bildinhalt: Mehrere 100, 50, 20, 10  Euro Scheine hält jemand in der Hand wie ein Fächer

Das Sozialministeriums Brandenburg hat für die Errichtung der Geschäftsstelle in Potsdam den Brandenburgischen Verbund der Pflegeschulen finanziell unterstützt mit 16 000 Euro. Am 3 März 2019 hatte das Ministerium mitgeteilt das Geld würde von Lottomitteln kommen. Susanne Karawanskij, die Sozialministerin von der Linken sagte, dass der Verbund eine tragende Rolle spiele bei der Reform der Pflegeberufe.

Ab Januar 2020 tritt das Pflegeberufgesetz in Kraft und wird die Ausbildung der Altenpflege, die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, sowie die Gesundheits- und Krankenpflege geändert. War es bisher das bevor die Ausbildung begonnen hatte die Auszubildenden sich entscheiden mussten welchen Pflegeberuf sie später arbeiten wollen, so können Sie in Zukunft nach Abschluss in allen Bereichen der Pflege tätig sein. Als Interessenvertretung soll der Verbund die kommenden Pflegeschulen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen unterstützen. 

Im letzten Jahr am 28 Juni hat der Bundestag die „Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe“ verabschiedet. Somit ist der Weg frei für die gemeinsame Ausbildung von Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflegern. Die Pflegeausbildung soll mit der Reform gestärkt und attraktiver gemacht werden und an die Bedürfnisse angepasst werden der alternden Gesellschaft. So sollen in Zukunft die Pflegenden leichter zwischen den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen wechseln können und es sollen die Aufstiegsmöglichkeiten dabei erhalten bleiben. Zudem soll die Ausbildung EU passend werden. 63 200 Jugendliche hatten im Schuljahr 2016/17 eine Berufsausbildung in der Pflege angefangen. Dieses waren 2 000 mehr als im Jahr davor.

Die Bundesregierung wollte eigentlich die Ausbildungen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger die bisher getrennt waren, zu einer Komplett generalistischen Ausbildung zusammenfassen. Doch dieses Modell hatte Widerstand besonders Seitens der CDU ausgelöst, dass einige Kritiker sich äußerten mit der Sorge, dass Hauptschüler von dem zu hohen Ausbildungsniveau abschreckt werden könnten.

Darum hat man einen Kompromiss gefunden und hat sich für ein 2-plus-1-Modell entschieden. So sollen alle Auszubildenden mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Im Anschluss kann dann die Ausbildung fortgesetzt werden so das im letzten Jahr ein spezialisierter Abschluss anvisiert werden kann als Alten-, oder Kinderkrankenpfleger. In der Krankenpflege einen Einzelabschluss soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: „Ich möchte, dass auch in Zukunft Haupt- und Realschüler die Chance und die Möglichkeit haben eine solche Ausbildung nicht nur zu beginnen, sondern auch erfolgreich abzuschließen. Denn wir brauchen jeden der kann und will, in der Pflege“, twitterte er.

Die neue Verordnung regelt die Einzelheiten zu den Mindestanforderungen, zur Ausbildungsstruktur, den Ausbildungsinhalten, den Prüfungen und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Auch für die akademische Pflegeausbildung trifft sie Regelungen. Die Bundesländer, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Versichere sollen einzahlen.

Das noch teilweise erhobene Schuldgeld wird abgeschafft. Ab 2020 sollen die neuen Regeln gelten. Vom Bundesrat muss die neue Verordnung noch genehmigt werden. Die Vorgaben müssen noch von einer Fachkommission von den Ländern und den Pflegeschulen in Rahmenpläne und Lehrplänen angepasst werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

 

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