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Die Pflegeversicherung hat ein Defizit von 3,55 Milliarden Euro

Bildinhalt: Mehrere 50 Euroscheine

Im letzten Jahr hat die gesetzliche Pflegeversicherung ein Verlust von 3,55 Milliarden Euro verzeichnet. Am 9 März 2019 hatte dieses der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf eine Anfrage mitgeteilt.

Durch die Verluste im letzten Jahr sind die Rücklagen auf rund 3,4 Milliarden Euro geschrumpft, laut Angaben des GKV-Spitzenverbandes. So wurde schon vorab für 2018 ein solcher Verlust erwartet. So gibt die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger aus.

Gernot Kiefer, der für die Pflege zuständige Spitzenverbands-Vorstand sagte, dass sich die Anzahl der Leistungsberechtigten seit Beginn 2017 um eine halbe Million auf rund 3,4 Millionen erhöht hat. Zudem kommt die Einführung der neuen Pflegegrade hinzu, die für erhöhte Ausgaben sorgen und die Anzahl der Höheren Pflegegrade nimmt zu.

Für die Demenzerkrankten hat das Hilfsangebot zugenommen. Letztes Jahr im Sommer hatte der GKV-Spitzenverband gesagt, die Defizite bei der Pflegeversicherung drohe in den kommenden Jahren weiter zu steigen. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu.

Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar. Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Dank der Beitragsanhebung würde die Chance bestehen die Rücklagen wieder aufzufüllen, so Kiefer. Ohne die Beitragserhöhung hätte man jetzt „ein erhebliches finanzielles Problem“.

Eugen Brysch, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Aber auch die junge und mittlere Generation will wissen, wie die Pflegeversicherung zukunftssicher gemacht werden kann“. So warnte die Stiftung davor das durch die Beitragserhöhung lediglich die Löcher bis zum Ende der Legislaturperiode gestopft würden.

Quelle: dpa

 

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