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Viele unterschätzen im Alter die Kosten für die Pflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau die ihrer Hände über den Schoß gefalltet hat

Laut einer neuen Studie haben wenig Deutsche einen Überblick über die Pflegekosten im Alter. 66,67 Prozent würden die Eigenanteile an Kosten für die Pflege unterschätzen, so laut einer in Bonn publizierten Emnid-Umfrage, die von der Postbank beauftragt wurde. Laut der Umfrage denken 43 Prozent der Befragten ab 18 Jahren, dass für einen vollstationären Pflegeplatz die Kosten komplett übernommen werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der Eigenanteil würde unter 1 000 Euro sein, so denken 21 Prozent. Dieser liegt zurzeit im Bundesdurchschnitt bei 1 800 Euro. So haben 59 Prozent angegeben, dass sie für Pflege im Alter sich zudem vorsorgen. 36 Prozent der Befragten sorgen privat vor, so halten Sie oder schaffen Vermögenwerte für die Pflege im Alter und 33 Prozent sparen. 22 Prozent haben eine private Pflegeversicherung. 48 Prozent gab an das Sie für die Pflege nicht privat vorsorgen können, wegen

Geldmangel oder das Sie diesen erwarten, 44 Prozent denken dass die Kosten der Staat übernehme, sowie 38 Prozent denken dass es ausreicht wenn in die Pflegeversicherung gezahlt wird. Die Altersgruppe über 60-Jährigen, zeigt kaum Eigenverantwortlichkeit. In der öffentlichen Hand für die Verantwortung der Pflegekosten sehen 56 Prozent.

Bei den 18-Jährigen bis 39-Jährigen denken dieses nur 37 Prozent und bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 43 Prozent. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank sagte: „Die Unkenntnis über die Kosten der Pflege zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten“. So sei es „erstaunlich“, dass für die Pflege ein vorstellbares Ereignis für Menschen im Rentenalter, dass diese nicht besser informiert seien.

Die Rücklagen für Ende 2017 der Pflegeversicherung waren rund 6,9 Milliarden Euro, laut dem Bericht. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu. Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar.

Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Die Zahl der Pflegebedürftigen laut einer neuen Berechnung soll von 3,3 Millionen im Jahr 2017 auf fünf Millionen bis 2045 ansteigen. Um die 3,5 Milliarden Euro hatte die Pflegeversicherung 2018 an Verluste gemacht und musste dabei auf Gelder zurückgreifen um dieses auszugleichen.

Die Finanzreserven sind dabei auf rund 3,37 Milliarden Euro gesunken, dieses würden 1,02 Monatsausgaben entsprechen, wie am 01 März 2019 das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dabei hatten Sie sich auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums berufen auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, die Bundestagsabgeordnete der Linken.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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