Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Was kann ich tun wenn mein Angehöriger an Demenz erkrankt ist?

Bildinhalt: Eine Straße auf der steht in weißer Schrift in Großbuchstaben "DEMENTIA"

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden im Alter unter Demenz. In Deutschland sind um rund 1,7 Millionen von Demenz betroffen. Am Anfang fängt es mit einer leichten Vergesslichkeit an. Das Denkvermögen nimmt ab, die Kommunikation fehlt immer schwerer es werden Worte nicht mehr gefunden. Das Logische Denken und zusammenhänge werden immer weniger erkannt. Meistens sind Menschen im älteren Alter davon betroffen, so sind es oft über 80-Jährige.

Viele Angehörige fühlen sich überfordert und wissen nicht wie Sie damit umgehen können. Was kann ich als erstes tun? Als erstes ist es wichtig bei einem Arzt die Ursache für die Demenz herauszufinden. Der Hausarzt kann dann einen zu einem Facharzt überweisen, falls eine Demenz vorliegt. 

Wie kann ich tun gegen die Demenz?

   1. Medikamente

Der Arzt kann Medikamente verschreiben, dieses können zwar heutzutage die Krankheit nicht heilen. Jedoch können Sie die Krankheit hinauszögern, umso die geistige Fähigkeit und die Selbständigkeit bei leichter und mittelschwerer Demenz länger erhalten zu können.

   2. Nicht Isolieren

Es ist wichtig das der Angehörige sich nicht von der Familie, Freunden und Bekannten isoliert wegen der Demenz. Zudem sollte er auch über seine Erkrankung sprechen, dass er deswegen alles langsamer aufnimmt und auch vergesslicher ist und sein Gedächtnis deshalb beeinträchtigt ist. So bekommt sein Umfeld mehr Verständnis für sein Problem und kann besser auf den Angehörigen eingehen.

   3. Hilfe von ausholen

Bei der Alzheimer-Gesellschaft können Sie sich beraten lassen und über Unterstützungsmöglichkeiten informieren. 4. Essen Sie können für ihren Angehörigen Beispielsweise „Essen auf Rädern“ bestellen für das tägliche Mittagessen.

   5. Eine Pflegegrad beantragen

Wenn ihr Angehöriger unter Demenz leidet können Sie einen Pflegegrad beantragen, umso im Alltag einen ambulanten Pflegedienst zu engagieren der Sie im Alltag mit unterstützt.

    6. Pflegestützpunkt

Sie können in ihrer nähe den Pflegestützpunkt anrufen, dieser kann Sie auch beraten bei der Pflege mit ihren Angehörigen.

    7. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Die „Nachbarschaftshilfe“ gibt es in vielen Bundesländern, an die Sie sich wenden können. Beispielsweise um den Angehörigen bei Behördengänge zu unterstützen.

    8. Gruppe für Menschen mit Demenz

So bietet die Deutsche Alzheimergesellschaft Gruppen für Menschen mit Demenzerkrankung. Bei denen sich die Mitglieder mit einer beginnenden Demenz einmal die Woche treffen. 

Was kann im Alltag getan werden?

1. Den Tages- und Wochenablauf organisieren durch einen Wochenplan

2. Im Zuhause einen Ort schaffen, bei denen die Gegenstände wie Beispielsweise: Schlüssel, Geldbörse, Brille immer wieder gefunden werden.

3. Falls der Angehörige noch mobil ist und auf die Straße geht, sollte dieser immer die Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson bei sich tragen, auch ein Handy mit GPS -Ortung (evtl. Eine APP mit GPS-Ortung, um in Notfall den Angehörigen schnell zu finden.) um diesen wieder zu finden.

4. Für die Finanzen und Steuer Angelegenheiten eine Unterstützung suchen.

5. Falls der Angehörige kocht sollte für Sicherheitsmaßnahmen gesorgt werden, so dass der Herd sich selbst ausschaltet nach einer gewissen Zeit. Es kann eine Herdüberwachung eingebaut werden die, denn Herd abschaltet nach Ablauf der Zeit, die eingestellt wurde.

6. In der häuslichen Umgebung sollte durch das Sturzrisiko minimiert werden durch beispielsweise rutschfeste Matten in der Badewanne. Was ist noch wichtig für die Zukunft?

   1. Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht ist wichtig falls der Angehörige nicht mehr selber handeln kann und wichtige Angelegenheiten selber erledigen kann, wie Beispielsweise Finanzielle Angelegenheiten oder medizinische Angelegenheiten. Auch wenn die Person später nicht mehr selber im Zuhause zurechtkommt und ein Pflegeheim besser für Sie wäre, sollte das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit in der Vorsorgevollmacht aufgenommen werden.

   2. Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist dafür da, falls selber nicht mehr über die ärztlichen Maßnahmen bestimmt werden kann. Beispielsweise ob alle Lebenserhaltenden Maßnahmen getan werden sollen um einen am Leben zu erhalten.

   3. Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung kann eine Person oder mehrere bestimmt werden, die als rechtliche Betreuer nach den Betreuungsgesetz handeln, falls dieses notwendig ist.

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank