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Recht auf Arzt und Medikamente

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist das Schild vom Bundesministerium für Gesundheit zu sehen.

Laut Bundesministerium für Gesundheit sollte jeder das Recht auf einen Arzt und seine Medikamente besitzen. So twitterte das Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit (BMG) am 07. April 2019 zum Weltgesundheitstag.

Bildbeschreibung: Tweet des Bundesministeriums für Gesundheit

 

Dieser Tweet, traf beim der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Zustimmung. Real scheint das in Deutschland aber nicht ganz zu stimmen. Gerade im ländlichem Raum ist es nicht immer leicht überhaupt einen Arzt zu finden. Für Menschen mit Behinderung, sogar oft nicht ganz einfach, diesen überhaupt zu erreichen. Auch bei der Medikamentenversorgung gibt es Kritik. So schreibt eine Kritikerin auf Twitter (Zitat): "Wann erhalten die 300.000 Menschen in Deutschland, die an ME erkrankt sind und teilw. schwerste Pflegefälle sind, eine angemessene medizinische Versorgung?" (ME= Myalgische Enzephalomyeltis). Zudem gibt es immer noch Menschen, die nicht krankenversichert sind.

Ein anderes Problem ist die Arztsuche. So ist es in manchen Groß- Städten, wenn man dort hinzugezogen ist, fast unmöglich einen geeigneten Hausarzt zu finden, der sich auch in einem angemessenen Zeitraum erreichen lässt. 

Viele Medikamente sind gerade in Deutschland noch zu teuer und daher gerade für chronisch kranke Menschen, die dazu noch auf Grundsicherung angewiesen sind, kaum finanzierbar. Gerade zu unverständlich, wenn Deutschland ein Medikament mit 5 Euro Zuzahlung zu erhalten ist und das gleiche Medikament bspw. in Spanien per Privatrezept nur um die 3 Euro kostet. Dabei gab es in Deutschland auch Zeiten, wo Ärzte gut zu finden sind und Medikamente bezahlbar waren.

Das diese Entwicklung viele Menschen unzufrieden macht und zu Kritik führt, ist nachvollziehbar. Gerade wenn es um die Suche nach einen Arzt geht, müssen viele Patienten ,mit langen Wartezeiten rechnen. In einigen Regionen dauert die Suche nach einen Psychotherapeuten nicht selten mehrere Monate. Bei Akuterkrankungen unverständlich. Auch bei Weiterbehandlungen nach einem Krankenhausaufenthalt, kann die Terminfindung beim Facharzt nicht selten ein Geduldspiel werden. Ob das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), welches am 14. März 2019 vom Bundestag beschlossen wurde, muss sich erst noch zeigen.

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