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Die Diskussion um Organspende geht weiter

Bildbeschreibung: Pressefoto Jens Spahn.

Das Jens Spahn mit seiner Widerspruchsregelung zum Thema Organspende, nicht gerade Freunde gemacht hat, zeigen bereits die vergangenen Diskussionen in den sozialen Medien und im TV. Aber auch politisch hat der Spahn- Vorschlag ziemlich viele Gegner. Die Gegner finden sich dabei in allen Parteien innerhalb des Bundestages wieder. Vermutlich aus dieser "Uneinigkeit" wurde heute von den Gegnern ein Gesetzesentwurf ins Spielgebracht, der gerade darauf abzielt, die Widerspruchsregelung von Spahn zu kippen.

Vorgestellt wurde dieser Gegenentwurf durch eine Abgeordneten Gruppe aus: Karin Maag (CDU, Sprecherin für Gesundheitspolitik), Annalena Baerbock (Grüne, Bundesvorsitzende), Katja Kipping (Die Linke, Parteivorsitzende), Hilde Mattheis (SPD, Ausschuss für Gesundheit), Christine Aschenberg-Dugnus (FDP, Sprecherin für Gesundheitspolitik). Wie sich aus der Zusammensetzung der Gruppe erkennen lässt, handelt es sich bei dem Entwurf um eine überparteiliche Ausarbeitung. 

Kernpunkt des Entwurfes wird es sein, dass die Widerspruchspflicht nicht mehr Bestandteil des Transplantationsgesetzes sein wird. Viel mehr soll über ein zentrales Register erfasst werden, wer sich freiwillig als Spender meldet. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger, regelmäßig auf ihre Spendenbereitschaft abgefragt werden. So können diese ihre Spendenbereitschaft bei dem Abholen eines neuen Personalausweises erklären. Gesprochen wurde auch über eine zyklische Beratung zur Organspende, bspw. beim behandelnden Hausarzt. Auch das Thema Datenschutz wurde in der Bekanntmachung, auf Anfrage, mit thematisiert. Hier will man natürlich ein Register mit sicheren Zugangsmethoden schaffen. Ob es dann über das Ident System des Personalausweises oder durch simple PIN- Zugänge laufen wird, ist noch nicht bekannt geworden.

Damit ist eigentlich klar, dass sich vielleicht am Ende doch nicht so viel ändern wird, denn schon heute informieren die Krankenkassen regelmäßig über die Möglichkeiten der Organspende. Trotzdem könnte auch diese Debatte positive Auswirkung für die Spendenbereitschaft vieler Menschen haben, denn alleine solche Debatten führen oft dazu, dass "ignorierte Themen" wieder in unsere Gedanken zurück wandern. Vielleicht wird es aber auch der Hausarzt sein, der in seiner Beratung es dann doch schafft, wieder die Menschen zur Organspendebereitschaft zu motivieren.

Leider liegt uns der konkrete Gesetzesentwurf noch nicht vor. Spannend wir aber die Debatte, die dieser Entwurf im Bundestag auslösen könnte.

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