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Kritik an der Reform des Psychotherapie-Studiums

Bildbeschreibung: Pressebild von Jürgen Dusel - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Am Donnerstag den 9 Mai wurde in erster Lesung der Gesetzesentwurf zum Psychotherapeutenausbildungsgesetz beraten und seitens Jürgen Dusel - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen - forderte eine noch stärkere Berücksichtigung der Belange für Menschen mit Behinderung. „Für viele Menschen mit Behinderungen ist ein Arztbesuch eine noch höhere Hürde als für Menschen ohne Behinderungen - besonders bei der psychologischen Behandlung,“ so Dusel in einer Presseerklärung vom Freitag. „Menschen mit Lernbeeinträchtigungen zum Beispiel haben bislang wenig Chancen, einen geeigneten Therapieplatz zu finden.“, hieß es weiter. "Nötig seien unter anderem obligatorische Lerneinheiten zur Vermittlung von Grundlagenwissen der psychologischen Behandlung von Menschen mit Lernbeeinträchtigung und auch die Einbindung örtlich vorhandener Selbsthilfestrukturen der Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Auch der Erwerb rehabilitationsrechtlicher Grundkenntnisse im Studium sei eine wichtige Voraussetzung.", hieß es weiter in der Pressemitteilung.

In der Beratung im Bundestag gab es mehrere Anträge die zur Beratung anstanden. Der Gesetzentwurf "zur Reform der Psychotherapeutenausbildung" ist unter der Drucksache 19/9770 (als PDF Download) zu finden. So sieht der Entwurf vor, dass Psychotherapie ein eigenständiges universitäres Studienfach werden soll. Das Studium soll sich aus  einem zweijährigen Masterstudium und einem dreijährigen Bachelor zusammen setzen. Das Studium soll dann mit einer staatlichen psychotherapeutischen Prüfung abgeschlossen werden. Ziel der Ausbildung soll das Erwerben von  psychotherapeutischen Kompetenzen.

Sowohl seitens der Grünen, die Linke und der AfD, gab es Zusatzforderungen. So fordert die Linke die Bundesregierung auf, "die prekären Verhältnisse der Psychotherapeuten zu beenden" und fordert eine Approbationsordnung. Diese soll dann die Fachkunde der Lehrenden für die vermittelten Psychotherapieverfahren vorschreiben. Weiter fordern die Linken Praxissemester in Anschluss an die theoretische Ausbildung als Voraussetzung für die Approbation.

Die Grünen fordern u.A. eine Zusatzfinanzierung der ambulanten Weiterbildung analog zur Förderung der Weiterbildung von Hausärzten. Seitens der AfD wurde u.A. statt 5 Jahre Studienzeit, fünfeinhalb Jahre Studium gefordert.

Die gesamte Debatte kann hier noch einmal angesehen werden.

 

Quelle: Deutscher Bundestag/Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

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