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Mehr Wohngeld für 660.000 - auch für behinderte Menschen

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind viele Euro-Münzen zu sehen.

Das es mehr Wohngeld geben soll, war bereits Bestandteil vieler Medien. Was dabei oft nicht erwähnt wurde ist, dass davon auch Menschen mit Behinderung profitieren werden.

Die Wohngeldreform ist zum 1.1.2020 geplant und trifft ungefähr 660.000 Haushalte. Geplant ist zudem eine Dynamisierung des Wohngeldes. Das bedeutet konkret, dass das Wohngeld alle zwei Jahre an die aktuelle Miet- und Einkommensentwicklung angepasst wird. Auch Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftige Personen, werden profitieren. Der Freibetrag für Personen mit einer Schwerbehinderung soll von 1500 Euro auf 1800 Euro angehoben werden. Zusätzlich soll der anrechnungsfreie Betrag von 4800 Euro auf 6540 Euro jährlich, für eine pflegebedürftige Person erhöht werden, wenn sie den von ihren Angehörigen erhaltenen Unterhalt für eine Pflegeperson oder Pflegekraft aufwendet. 

Bereits in der letzten Woche haben wir über unsere Kurznachrichten das Thema Sozialer Wohnungsbau angesprochen. Die Statistik zeigt, dass dieser immer mehr rückläufig ist:

Infografik: Immer weniger Sozialwohnungen in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Schon aus diesem Grunde wird für Menschen mit Behinderung, das Wohngeld immer mehr an Bedeutung gewinnen. Viele Wohnungen sind zudem nicht behindertengerecht ausgestattet. Hier hilft es aber sich mit der Pflegekasse in Verbindung zu setzen, denn diese übernimmt ggf. Umbaukosten. Für nicht pflegebedürftige, aber behinderte Menschen, sieht die Situation schon wieder etwas anders aus. Es gibt zwar Förderprogramme, die unterscheiden sich aber wieder von Bundesland zu Bundesland. So gibt es öffentliche Förderprogramme der Bundesländer, die Berufsgenossenschaft, die gesetzliche Unfallversicherung, die Pflegeversicherung, die Rentenversicherungsträger oder das Integrationsamt die in Frage kommen könnten. 

Jede Umbaumaßnahme die ein Schwerbehinderter zur Barrierefreiheit innerhalb der Wohnung durchführt, kann steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Ob in einer Mietwohnung umgebaut werden darf, regelt der  § 554a BGB. Auch bei Eigentümergemeinschaften gibt es bereits genügend gerichtliche Entscheide, wenn es darum geht, Gemeinschaftseigentum barrierefrei zu gestalten.

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