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Beschluss im Bundesrat - Wohngeldreform kommt

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Computer mit einem Online-Formular für Wohngeld zu sehen.
Foto: © 2019 EU-Schwerbehinderung

Der Bundesrat hat heute die Wohngeldreform gebilligt. Vorgesehen ist eine Anpassung der Parameter der Wohngeldformel, um die Zahl der Wohngeldempfängerinnen und Wohngeldempfänger zu erhöhen und die Reichweite des Wohngelds zu vergrößern. Berücksichtigt wurden dabei die allgemeinen Entwicklungen von Mieten und der nominalen Einkommen in Höhe der Inflation. 

Zudem sollen die Höchstbeträge, bis zu denen Miete berücksichtigt wird, regional gestaffelt angehoben werden. Ab dem 1. Januar 2022 wird der Zuschuss alle zwei Jahre an eingetretene Miet- und Einkommensentwicklungen angepasst. Zusätzlich sollen die Höchstbeträge des Wohngeldes regional gestaffelt angehoben werden, um die unterschiedliche Mietentwicklung besser zu berücksichtigen.

Profitieren werden davon mehr Haushalte. Sind es heute rund 480.000 Haushalte, sind es mit der Reform etwa 660.000 Haushalte.

Seitens der Linken, gab im Bundestag es Kritik und die Reform wurde als halbherzig bewertet, so Caren Lay (Die Linke) . Auch vom Bündnis 90/Die Grünen hagelte es seinerzeit Kritik. Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) , sieht mit dem Wohngeldstärkungsgesetz keine Lösung beim sozialen Sicherungssystem. Weiter wurde auch angemerkt, dass eine Dynamisierung von zwei Jahren nicht ausreichend sei und angesichts der Wohnungskrise, von der Bundesregierung zu wenig geliefert wurde.

 

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