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Beschäftigung wächst - Langzeitarbeitslosigkeit geht zurück

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist Hubertus Heil zu sehen.
Foto: Archivbild | © 2019 EU-Schwerbehinderung

Der Bundesminister Hubertus Heil (SPD), gab heute wieder sein monatliches Statement zu den Entwicklungen der Arbeitslosenzahlen.

Der Bundesarbeitsminister zu den Arbeitsmarktzahlen für November 2019: „Unser Arbeitsmarkt ist auch im November in guter Verfassung. Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 24.000 Personen auf 2.180.000 zurückgegangen. Das ist der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,8 Prozent. Erfreulicherweise wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter, wenn auch langsamer als im vergangenen Jahr. Die Dienstleistungsbranche und eine gute Binnennachfrage sind hier die Stützen. Besonders freut mich der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um 66.000 im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch sind immer noch knapp 700.000 Menschen langzeitarbeitslos, weswegen wir nicht nachlassen dürfen, diese Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Trotz der Beschäftigungszunahme gibt es weltwirtschaftliche Risiken, die wir beobachten, und einen Strukturwandel am Arbeitsmarkt, den wir gestalten. Besonders im Blick haben wir dabei auch die Zulieferindustrie und den Maschinenbau. Wir werden weitere Instrumente für Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung stellen. Gleichzeitig sind wir durch schnell abrufbare arbeitsmarktpolitische Maßnahmen - wie beispielsweise Kurzarbeitergeld - gut gerüstet.“

Zu den Arbeitsmarktzahlen erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Johannes Vogel: „Die guten Arbeitsmarktzahlen dürfen die eigentlichen Probleme nicht kaschieren. Wirklich besorgniserregende ist, dass die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland seit Monaten sinkt. Auch im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Bilanz negativ. Die Große Koalition muss jetzt gegensteuern und Reformen vorantreiben, die den Arbeitsmarkt für die Zukunft fit machen. Bisher haben Union und SPD die lange Phase des Aufschwungs nur für teure Wahlgeschenke genutzt, das Rentensystem destabilisiert sowie Bürger und Unternehmen mit unnötig hohe Sozialabgaben belastet. Die FDP-Fraktion fordert konkret eine längst überfällige Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes, die für mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt sorgt und den Menschen mehr Freiheiten ermöglicht. Zudem brauchen wir eine nationale Weiterbildungsstrategie, die diesen Namen auch verdient sowie bessere Bedingungen für Start-ups und einen fairen Rahmen für Selbständige.“

Autor: BMAS / © EU-Schwerbehinderung



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