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Bundesarbeitsminister Heil: 42.000 Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit geholt

Bildbeschreibung: Der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
Foto: @ EU-Schwerbehinderung

Der Bundesarbeitsminister Heil zieht nach einem Jahr Teilhabechancengesetz positive Bilanz. Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, traf sich heute mit Beschäftigten der Deutschen Bahn AG, die durch das Teilhabechancengesetz ihre Langzeitarbeitslosigkeit beendet und somit eine neue Arbeit und eine neue Perspektive bekommen haben.

Seit Einführung des Sozialen Arbeitsmarktes durch das Teilhabechancengesetz vor einem Jahr sind rund 34.000 Personen durch das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SBG II, richtet sich an Personen, die länger als sechs Jahre arbeitslos sind) und etwa 8.000 Personen durch das Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§ 16e SGB II, richtet sich an Personen, die länger als zwei Jahre arbeitslos sind) in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gekommen.

Fast Dreiviertel der Arbeitsplätze entstehen dabei im privaten Sektor (73%), 19% bei öffentlichen und 7% bei kirchlichen Arbeitgebern.

Erste Befragungen ergaben, dass zwei Drittel der Arbeitgeber den Verlauf bis jetzt als „gut“ oder „sehr gut“ beurteilen. Auch das Coaching, welches den ehemals langzeitarbeitslosen Menschen zur Seite gestellt wird, beurteilen mehr als zwei Drittel der Arbeitgeber positiv.

Auch die im Rahmen von „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§16i SGB II > 6 Jahre Arbeitslosigkeit) mögliche Weiterbildungsförderung von bis zu 3000 Euro wird positiv beurteilt. Rund 50 Prozent der Teilnehmenden haben bisher schon eine Qualifizierung erhalten, weitere 15 Prozent der Arbeitgeber planen konkret eine Weiterbildung.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Mit dem Teilhabechancengesetz finanzieren wir Arbeit statt Arbeitslosigkeit – mit guten, sozialversicherungspflichtigen Jobs wie hier bei der Deutschen Bahn AG. So geben wir Menschen, die sehr lange arbeitslos waren, eine Perspektive und eine geregelte Arbeit. Mit Coachings und Lohnkostenzuschüssen unterstützen wir die Unternehmen dabei. Rund 42.000 ehemals langzeitarbeitslosen Menschen haben über das Teilhabechancengesetz seit 2019 eine Arbeit aufgenommen. Einige davon konnte ich heute kennenlernen. Und es wurde wieder deutlich, dass Arbeit mehr ist als Broterwerb. Sie gibt Struktur, Anerkennung und sorgt für soziale Kontakte. Deshalb geben wir niemanden auf, sondern schaffen auch in Zukunft mit dem Teilhabechancengesetz neue Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen.“

Autor: BMAS / © EU-Schwerbehinderung



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