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Spahn zur Corona-Lage: „Es ist noch nicht vorbei“

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit Mundmaske.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat heute die Menschen in Deutschland zu weiteren Anstrengungen gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. „Es ist noch nicht vorbei. Auch nach einem Jahr nicht, auch wenn wir uns das alle wünschen“, sagte Spahn in der Bundespressekonferenz am Freitag in Berlin.

Dabei seien die Zahlen der letzten Tage ermutigend und gehen in die richtige Richtung, so der Minister. „Wir sehen eine erste Entlastung.“ Dennoch sei das Gesundheitssystem aber weiterhin belastet.

Die Null-Covid-Strategie sei aus Sicht von Spahn nicht für Deutschland geeignet. Der Grund sei die zentrale Lage in Europa. „Deswegen sehe ich Null als dauerhafte Zielmarke nicht als das, was in einem Land wie Deutschland mit unserer Lage und Situation funktionieren könnte.“ Die Initiative „Zero Covid“ hatte sich zuletzt mit diesem Ziel für einen kompletten Shutdown europaweit starkgemacht.

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Der RKI-Präsident, Robert Wieler, sieht zudem auch die derzeit sinkenden Zahlen positiv. So gebe es jedoch weiterhin hohe Todeszahlen. Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland sind an Corona verstorben, laut dem RKI. „Das ist eine bedrückende, für mich schier unfassbare Zahl“, sagte Wieler. So wurden im am Donnerstag dem RKI 859 neue Fälle gemeldet.

Dabei hatte der RKI-Chef eingeräumt er hätte auch gern mehr Impfstoff. So gebe es jedoch aber auch Hoffnung. Mittlerweile sein 60 Prozent der alten Menschen bereits geimpft, die ersten hätten jetzt bereits die Zweitimpfung bekommen. So setze er auf Entspannung im Sommer. Spahn sagte: „Ich bitte, machen Sie jetzt mit. Es werden noch harte Wochen. Aber wir werden gestärkt aus dieser Krise herausgehen.“

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In der Pressekonferenz kamen heute Spahn mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, dem Virologen Christian Drosten und Gernot Marx, Präsident Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zusammen.

Die Fallzahlen seien nach wir vor hoch mahnte Wieler. Über die hohen Todeszahlen sagte er, das sei eine „bedrückende, schier unfassbare Zahl“. Dabei appellierte an die Mitmenschen, die Corona-Maßnahmen strikt weiter einzuhalten. "Wir können nur zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren, wenn wir die Fallzahlen massiv senken und auf Dauer niedrig halten."

Der RKI-Chef sagte über die Impfdosen: „Sie sind sicher. Sie sind verträglich und sie schützen.“

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Spahn äußert sich auf eine mögliche Lockerung des Lockdowns im Februar zurückhaltend. „Wichtig ist die Situation in den Pflegeheimen“, sagte Spahn. Dabei werde alles Schritt für Schritt durchdacht.

Das RKI meldete heute am Freitag 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 50.642. Vor genau einer Woche waren es 1113 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Am 14. Januar wurde der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen erreicht.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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