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Europäische Kommission veröffentlicht Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Bildbeschreibung: Eine Europafahne auf dem Reichstag in Berlin.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Am 3 März 2021 hat die Europäische Kommission die lange erwartete Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021-2030 veröffentlicht. (wir berichteten) Sie löst die bisherige Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2010-2020 ab und baut auf ihr auf. Die neue Strategie umfasst Maßnahmen und Leitinitiativen in den Bereichen Barrierefreiheit, unabhängiges Leben, gleichberechtigte Teilhabe, die Vorreiterrolle der EU-Institutionen als inklusive Arbeitgeber, konkrete Umsetzungsmaßnahmen und Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen weltweit.

Im Unterschied zur Strategie 2010-2020 werden die Mitgliedsstaaten zu konkreten Maßnahmen aufgefordert, um zur Umsetzung der Ziele dieser neuen und tiefergehenden Strategie beizutragen. Die EU-Kommission verspricht, die Mitgliedstaaten bei der Gestaltung ihrer nationalen Strategien und Aktionspläne zur weiteren Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der einschlägigen EU-Rechtsvorschriften zu unterstützen.

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Bedeutung für Werkstätten

Das Thema gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen spielt eine wichtige Rolle in der neuen Strategie. Um diese zu fördern werden verschiedene Maßnahmen ins Auge gefasst: Unter anderem soll die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Arbeitgeber*innen, Organisationen von Menschen mit Behinderungen und Arbeitsagenturen europaweit verstärkt werden.

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Auch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in sogenannter „geschützter Beschäftigung“ wird in der Strategie genannt. Ein Fokus soll darauf gelegt werden, dass die hier beschäftigten Menschen angemessene Arbeitsbedingungen vorfinden und Wege zu einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gegeben sind.

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Die EU-Kommission identifiziert die Sozialwirtschaft als wichtige Branche, um die Beschäftigungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Unternehmen der Sozialwirtschaft, zu denen auch Werkstätten und Inklusionsbetriebe gehören, sollen zum Beispiel mit Hilfe des Vergaberechts weiter gefördert werden.

Die Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021-2030 ist derzeit nur in englischer Sprache erhältlich. Diese finden sie zum Download hier.

Autor: BAG WfbM / © EU-Schwerbehinderung



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