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Mehr Achtsamkeit: Keine Chance für Burnout, Burn-on und Depression

Bildbeschreibung: Ein Mann der gestresst ist und sich mit beiden Händen an den Kopf fässt.
Foto: © Andrea Piacquadio

Seit den späten 1980ern sprechen die Menschen bei stark ausgeprägten Erschöpfungszuständen von 'Burnout'. Wissenschaftler untersuchten diese damals noch unbekannte Störung zu Beginn der 80er Jahre zum ersten Mal, wodurch der Burnout erst als echtes gesundheitliches Problem anerkannt wurde. Burnout bedeutet für das Leben der Betroffenen mehr als nur erschöpft zu sein. Als Folge des vor vielen Jahren in nahezu allen Berufsständen geprägten Multitasking überschreiten Menschen häufig ihr Energiepotenzial und sind dann sprichwörtlich Schachmatt.

Nicht nur der berufliche Bereich ist Auslöser für die Erschöpfungskrankheit des modernen Menschen. Herausforderungen in der Familie, finanzielle und andere schwerwiegende Probleme, der Verlust eines geliebten Menschen, gepaart mit einem Arbeitsalltag unter Dauerstress, bereiten dem Burnout fruchtbaren Boden. Der Burnout kennt viele Ursachen. Betroffene sind in diesem Stadium der Entkräftung bis zur Handlungsunfähigkeit außer Gefecht gesetzt. Selbst die leichteste Aufgabe fällt schwer und klares Denken ist oft nicht mehr möglich. Ein echtes Burnout-Syndrom endet nicht selten in einer schweren Depression. So weit sollte es niemand kommen lassen.

Herr Stefan Gisler von Lebenerkennen.com ist Go-Fachmann. Als Persönlichkeitsexperte und Lebensberater kennt er sich aus auf diesem Gebiet und weiß, welches Leid Menschen durch das Burnout-Syndrom erfahren. Mit seinem Expertenwissen zeigt er seinen Kunden nach einem telefonischen Kennenlerngespräch, was wirklich im Leben zählt und welche Warnsignale eines Burnouts keinesfalls ignoriert werden sollten.

Wer die Vorboten eines Burnouts kennt, kann dem Burnout-Syndrom rechtzeitig entgegenwirken. Herr Gisler teilt sein Wissen gerne in einem Gastbeitrag oder Interview. Er zeigt, dass ein Burnout erst gar nicht entstehen muss, wenn die Menschen sich mehr ihren Lieblingsbeschäftigungen widmen, sich mit der Natur beschäftigen oder öfter Mal kulinarische Genüsse erleben. Er zeigt den Menschen, mit welchen lebensbejahenden Aktivitäten die Lebensfreude zurückkehrt.

Ankündigung eines Burnouts: Die vier wichtigsten Warnsignale

Warnsignal 1: Burn-on

Jeder kennt den Begriff Burnout. Die Auswirkungen eines Burnout-Syndroms stellen eine große Belastung für den weiteren Lebensverlauf dar. Der Arbeitsplatz kann verloren gehen, Familien zerbrechen möglicherweise. Viele Betroffene ziehen sich zurück in ihr Schneckenhaus. Mediziner haben jetzt eine noch gefährlichere Gegenform des Burnout entdeckt: den 'Burn-on'.

In diesem Fall bemerken die Menschen bereits intensiv, wie die Erschöpfungsspirale sie immer weiter nach unten zieht und beinahe handlungsunfähig macht. Anstatt sich auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen, machen vom Burn-on gequälte Personen genau das Gegenteil: Sie drehen weiter auf. Ihre Belastungsgrenze rutscht immer weiter nach oben, obwohl sie merken, dass etwas nicht stimmt. Sie unterwerfen sich in allen Bereichen des Lebens einem quasi selbsmörderischen Arbeitsmodus und werden zum unaufhaltsamen Workaholic. Sie leben wie ferngesteuert. Das ist die riskanteste Vorstufe zum Burnout. Hält diese risikoreiche Art des Lebens über einen längeren Zeitraum an, so sind organische Schäden nicht auszuschließen. Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwere Magenprobleme können die Folge sein.

Hat der Verlauf bereits in eine Depression geführt, stellt die psychologische Betreuung einen wichtigen Aspekt dar.

Alarmsignal 2: Chronische Müdigkeit

Viele Menschen, die auf einen Burnout zusteuern, schlafen oft schlecht, verfallen nachts in Grübeleien oder haben schwere Panikattacken vor dem kommenden Tag.

Andere Burnout-Patienten wiederum benötigen vor Erschöpfung bis zu 10 Stunden Schlaf pro Nacht oder mehr. Einige Betroffene versuchen ihr Überlastungsproblem durch eine längere Auszeit in Form eines Urlaubs in den Griff zu bekommen. Meistens hilft das wenig. Hält die Dauermüdigkeit bei ausreichendem Schlaf oder nach einem längeren Urlaub an, so kann es sich hier um eine schwere Form des Burnouts handeln. Manche Burnout-Patienten verfallen nachts in eine Gedankenspirale, die sich ausschließlich um den Stress des Lebens und Probleme dreht. Sie wachen morgens wie gerädert auf.

Warnzeichen 3: Vernachlässigung

Kurz vor dem endgültigen Eintritt des Burnouts beginnen viele damit, ihr Leben zu vernachlässigen. Das kann einzelne Bereiche, aber auch alle Lebensfelder betreffen. Burnout-Patienten zeigen oftmals kein großes Interesse an Familie und Freunden mehr, wobei gerade das soziale Umfeld eine wichtige Stütze in dieser schwierigen Phase darstellt. Auch das geliebte Hobby verliert seinen Reiz. Manchmal folgt die Vernachlässigung der eigenen Körperpflege und des äußeren Erscheinungsbildes. Im schlimmsten Fall rutschen einige Menschen in dieser Situation in eine Form der Verwahrlosung ab.

Warnsignal 4: Häufiges Auftreten von Krankheiten

Ein harter Burnout stellt für die Leidtragenden eine hohe psychische Belastung dar. Diese schwächt das Immunsystem so stark, dass über die Zeit viele Krankheiten daraus erwachsen können. Magen- und Darmprobleme treten verstärkt auf. Kreislaufstörungen kommen häufig vor. Oder der Patient ist ständig erkältet. Auch eine schwere Migräne kann sich aus einem Burnout herausbilden.

Neben diesen wichtigen Warnzeichen, die auf einen Burnout hindeuten, lässt sich dieser stark lebenseinschränkende Zustand auch an ersten Anzeichen wie Unruhezuständen, starker Nervosität, Vergesslichkeit oder häufiger Ungeschicklichkeit ausmachen.

Fazit

Wer die wichtigsten Vorboten zu einem Burnout kennt, hat gute Chancen, gar nicht erst in diese schwierige Phase hineinzurutschen. Wer eines oder mehrere dieser benannten Anzeichen bei sich bemerkt, sollte seinen Arzt aufsuchen. Dieser kann eindeutig feststellen, ob es sich um den gefürchteten Burnout handelt oder ob ein anderes medizinisches Problem vorliegt. Befindest du dich im Burnout oder kurz davor, brauchst du verlässliche Menschen an deiner Seite. Auf der Website Lebenerkennen.com von Herrn Stefan Beat Gisler findest du alles, was deine Lebensfreude zurückbringt. Er rät dir schon hier: Wenn du wählst, was du liebst und liebst, was du wählst, dann hast du immer das Beste in deinem Leben. Er betreut dich gerne als Coach und Lebensberater. Wähle einfach aus seiner 'Menükarte' das Beste für dein Leben aus und fühle dich gleich wohler.

Erfahrungen haben gezeigt, dass nahezu jeder Burnout-Patient mit Hilfe von Ärzten, Fachleuten, Freunden und Familie wieder vollständig genesen kann. Den wichtigsten Schritt muss der Burnout-Betroffene nach seiner Genesung selbst tun: lebensverändernde Maßnahmen ergreifen. Bleibt alles wie vorher, kommt auch der Burnout zurück, und das heftiger als zuvor.

Autor: Stefan Gisler



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